Die Tulpe und ihre Bedeutung

Die Tulpe ist immer noch ein beliebtes Motiv in der Kunst , bei Gemälden, Glas und Keramik, sowie auch bei industriellen Produktion. Die Tulpe stammt ursprünglich aus der Türkei. Die ersten Tulpenzwiebeln soll einer schönen Legende nach in 1562 ein flämischer Händler zwischen den bestellten Tuchballen gefunden haben, von wo sich nun die Tulpen innerhalb Europa verbreiteten.

Man sieht die Tulpe in Verbrauch und in der türkischen Kunst sehr verbreitet, weil es mit der spirituellen Bedeutung tief verankert ist. In der türkischen Mythologie und somit der Herkunftsregion der Tulpen, Zentralasien, hat sie eine feste Rolle und Bedeutung. Laut einer östlichen Legende in der damaligen Zeit blüht somit aus dem Blut jeden Kriegers, der für seinen Stamm gestorben ist eine Tulpe. Das Wappen der Osmanen wird zusätzlich von ihr geziert und sie ist die Nationalblume der Türkei.

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Das Geheimnis Agatha Christie’s Zimmer

Agatha Christie’s Zimmer im Pera Palas Hotel Istanbul ( vor eder Erneuerung )

Agatha Christie (1890–1976) kam in der 1930er Jahren nach Istanbul, wo sie im Hotel Pera Palace ihren Roman „Mord im Orient-Express“ geschrieben hat. Reisende können heute das Zimmer 411 nicht nur besichtigen, sondern sogar darin wohnen. In der altmodischen Schlafraum steht eine alte Schreibmaschine und die meisten ihrer Kriminalromane, die in einem Glasschrank fest verschlossen sind.

Eine kalifornische Hellseherin namens Tamara Rand offenbarte ihre Vision, daβ Agatha Christie im Zimmer 411 ein tiefes Geheimnis hinterlassen habe. Im Zimmer fand sich allerdings nichts als ein alter Schlüssel, und man weiβ nicht, wohin es gehört. Die Fragen stehen offen, weil man nicht weiβ, wo sie innerhalb der 11 Tage war, während ihren Aufenthalts in Istanbul.

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Die Markianos Säule

Markianos Säule

In einem Stadtteil der Altsstadt Istanbuls wurde die Markianos-Säule im Jahr 455 vom Gouverneur der Stadt Tatianus Decius im Auftrag von Kaiser Markianos in der Nähe des Philadelphion erbaut. Die Säule ist ca. 17 Meter hoch und besteht aus zwei Teilen von Granit aus Ägypten, dessen Sockel und Kapitel reichlich verziert sind. Die Basis der Säule von Markianos ist mit zwei Nike-Figuren geschmückt, die einen Schild tragen. Die Bronzestatue des Imperators wurde im 13. Jh. von den Venezianern entfernt und nach Bari gebracht.

Die Säule blieb während der osmanischen Zeit im Garten eines Hauses in der Nähe des heutigen Platzes. Über die Herkunft des türkischen Namens “Mädchenstein” gibt es viele unterschiedliche Legenden, aber die glaubhafteste Namensgebung ist die Darstellung der Siegesgöttin “Nike” in der Säule.

Auf der Westlichen Seite gibt es eine Lateinische Inschrift:

PRINCIPIS HANC STATVAM MARCIANI

CERNE TOVUQVE

TATIANVS

OPVS

“Dies ist die Gedenkstätte des Imperators Marcianos, erbaut vom Gouerneur Tatianus”

Markianus Denkmal in der osmanischer Zeit
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Der Kücüksu Palast

Kücüksu Palast

Am Flüsschen Kücüksu befand sich ab dem 16.Jhd. ein Jagdschloss der Sultane, wohin die Sultane nur für Ausflüge hierherkamen und noch am selben Tag zurück kehrten. Sultan Abdülmecid I. ließ den Palast in den Jahren 1856 und 1857 aus weißen Marmor in Barock und Rokoko-Stil malerisch am Bosporusufer erbauen. Die üppigen Ornamente an den Fassaden wurden erst später unter seinem Bruder, Sultan Abdülaziz, ergänzt. Der Küçüksu Palast war nun als Lustschloss ein beliebtes Ausflugsziel, wo kein einziges Bett stand, weil man wie früher morgens hin und abends wieder abreiste. Für viele Jahrzehnte diente Küçüksu als Picknickort für die Bevölkerung. In den Jahren 1980 bis 1983 restaurierte man das Gebäude aufwendig und wandelte es 1996 in ein Museum um.

Sehenswert ist der luxuriöse osmanische Ausflugspalast Küçüksu Kasrı, weil man von hier aus den besten Blick auf Rumeli Festung am europäischen Ufer des Bosporus hat.

In der osmanischer Zeit fuhr man in den Bosporus mit den Booten hin und her.
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