Schneidertempel

In den Galataviertel befindet sich eine renovierte Synagoge, der sogenannte Schneidertempel,  die sich ganz unscheinbar in die Häuserreihe einfügt, verdankt ihren Namen der Gemeinde aschkenasischer Juden aus Mittelosteuropa, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Galataviertel  ansiedelten.  Die neue Ansiedler gehörten der Schneiderzunft an und gründeten im Jahr 1884 diese Synagoge, die bis zum 1964 in Betrieb war.

Der Schneidertempel wurde am Beginn dieses Jahrhunderts einwandernden Juden aus Edirne zur Verfügung gestellt. Sie trägt daher auch den Namen “Edirneli Synagoge”. Seit 1999 dient der Raum als Kulturzentrum, wo in einem Jahr mehrere Austellungen hier stattfinden. Auf der gegenüberliegenden Seite desselben Gebäudes befinden sich die Amtsräume der aschkenasischen Gemeinde.

 

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