Schneidertempel

In den Galataviertel befindet sich eine renovierte Synagoge, der sogenannte Schneidertempel,  die sich ganz unscheinbar in die Häuserreihe einfügt, verdankt ihren Namen der Gemeinde aschkenasischer Juden aus Mittelosteuropa, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Galataviertel  ansiedelten.  Die neue Ansiedler gehörten der Schneiderzunft an und gründeten im Jahr 1884 diese Synagoge, die bis zum 1964 in Betrieb war.

Der Schneidertempel wurde am Beginn dieses Jahrhunderts einwandernden Juden aus Edirne zur Verfügung gestellt. Sie trägt daher auch den Namen “Edirneli Synagoge”. Seit 1999 dient der Raum als Kulturzentrum, wo in einem Jahr mehrere Austellungen hier stattfinden. Auf der gegenüberliegenden Seite desselben Gebäudes befinden sich die Amtsräume der aschkenasischen Gemeinde.

 

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Edirne – Hadrianopel

2,5 Stunden entfernt von Istanbul liegt an der bulgarischer und griechischer Grenze die Stadt Edirne , ehemaliges Hadrianopolis. Gegründet schon unter der Thraker , aber zur Stadt ernannt wurde es unter Kaiser Hadrian in der römischer Zeit.

Das antike Hadrianopel war von 1369 bis 1453 Hauptstadt des osmanischen Reiches und zeigt eine Fülle an Bauten dieser Zeit. Die Selimiye Moschee ist ein Meisterwerk von den Architekten Sinan. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen des Palastes , die Synagoge von Edirne , die bulgarische Kirche und Brücken aus der osmanischer Zeit. Auch das archeologische Museum ist ein Besuch Wert. Von der kulinarischer Seite ist das frittierte Leber eine Spezialitaet aus der Gegend.

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Süssigkeiten in der türkischen Küche

In der Türkei werden Desserts und Süßigkeiten oft zwischen den Mahlzeiten verzehrt, in der Snackzeit, begleitet von einem Tee oder Kaffee (natürlich Türkisch). Wie viele Gerichte der Küche des Landes sind auch die meisten türkischen Desserts in anderen Ländern der Region , wie Griechenland, Balkan, Armenien, Libanon, Israel und Syrien, aufgrund einer gemeinsamen byzantinischen und osmanischen Vergangenheit zu finden.

Die meisten kennen wahrscheinlich die berühmten Baklavas und türkischen Köstlichkeiten, aber die türkische Küche bietet auch überraschende Desserts mit Kürbis, Käse und sogar Hühnerbrust.

In der Regel essen die Türken häufiger frisches Obst als Desserts. Je nach Jahreszeit bevorzugen sie Erdbeeren und Kirschen im Frühjahr, Wassermelonen, Weintrauben, Aprikosen oder Pfirsiche im Sommer; Feigen, Quitten, Pflaumen, Orangen, Mandarinen und viele andere Früchte schliesslich in den kühleren Jahreszeiten. Aber immer wieder wird selbstverständlich auch einer der zahlreichen und delikaten Nachtische serviert. Das wohl bekannteste Nachtisch ist Baklava. Das essenzielle an Baklava ist die Zubereitung, denn traditionell besteht es aus 40 transparenten Schichten von Teigblätter.

Es ist üblich, dass es zum Nachtisch auch gerne ein türkischer Kaffee, ein Glas Tee und dazu Wasser gereicht wird.

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Das Satyros Kloster – Archeopark

Der Küçükyalı Arkeopark ist ein großer archäologischer Bereich auf der asiatischen Seite von Istanbul, welcher den einzigen überlebenden byzantinischen Klosterkomplex auf der asiatischer Seite beherbergt. Der Komplex des 9. Jahrhunderts enthält wunderschöne Marmorböden, wertvolle Mosaiken und schöne Kunstgegenstände.

Der reiche Klosterkomplex, der zwischen 867 und 877 erbaut wurde, umfasst die Kirche und die Grabstätte des Patriarchen Ignatios, eine herausragende Persönlichkeit in der byzantinischen Geschichte, die in den Mosaiken in der Hagia Sophia abgebildet ist.

Der französische Autor Pargoire schrieb eine Studie über Klöster an der Marmara-Küste, die die Ruinen in der Gegend als Teil des Klosters Satyros identifizierte, eine Identifikation, die später von Ernst Mamboury, einem Geometrielehrer an der Galatasaray High School, unterstützt wurde.

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