03Sep/21

Museum Gaswerke Hasanpasha

Museum Gaswerke

Die heutige Museum Gaswerke Hasanpasha (Kadiköy Gaswerke) hat man 1892 in Kadiköy zur Gasversorgung der anatolischen Seite Istanbuls errichtet. Heute dient es als ein Kulturzentrum.

Während die Gaswerke im 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Industriegebäuden zählte, verlor es 1993 mit dem Aufkommen des Erdgas- Gaswerks, seine Funktion. Das Museum Gaswerke verwandelte man zu ein Kultur- und Kunstmuseum, zugleich in einen Wissenschafts- und Veranstaltungsraum. Es beherbergt das Klimamuseum, das Cartoonmuseum, ein Wissenschaftszentrum, Ausstellungsbereiche, Theatersäle, eine Buchhandlung und soziale Bereiche.

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Gaswerke gegründet, um die Notwendigkeit an Strom auf der anatolischen Seite zu erfüllen. Somit war es zu dieser Zeit eines der vier Gaswerke in Istanbul (die anderen sind in Dolmabahçe, Yedikule und Kuzguncuk gewesen). Die Beleuchtung der anatolischen Seite erfolgte seit den 1860er Jahren mit Gas aus der Kuzguncuk Gaswerke. Als das Gas der Gaswerke Kuzguncuk nicht ausreichte, wurde die Idee zum Bau einer neuen Gasnetz geboren.

1891 erhilt der Eisenfabrikant Charles George für 50 Jahre das Privileg, die anatolischen Küste mit Gas aus Kohle zu beleuchten. Zusätzlich hatte der Pariser auch die Aufgabe das Gebiet zu beheizen.

Die über den Bach gebrachten Kohle, hat man desweiteren mit der Bahn zu der Gaswerke gebracht. Kohlegas enstanden durch diese Kohle. Auch bekannt als Kadıköy Gazwerke, wurde es es später auf Hasanpasha umbenannt.

Die Gazwerke arbeitete ununterbrochen bis zum Ersten Weltkrieg. Während und nach dem Krieg stellte sie ihre Aktivitäten für kurze Zeit ein. Anstelle von Steinkohle, dem Hauptbestandteil der Gasproduktion, hat man von Zeit zu Zeit Gas aus Olivenkernen gefördert. Somit hat man versucht, eine Unterbrechung der Produktion zu verhindern.

Das Gebäude diente während der republikanischen Zeit weiterhin als Gaswerke. Die Aktivitäten des Gasnetzes wurde am 13. Juni 1993 aufgrund des Rückgangs der Gasnachfrage eingestellt.

Umbau der Gaswerke Hasanpasha in ein Museum & Kunstzentrum

Museum Gaswerke

Die Fläche mit der Bauten, dessen Betrieb 1993 eingestellt wurde, wurde vorübergehend als Garage, Schrottplatz, Mülldeponie und Kohlelager genutzt. 1994 wurde beschlossen, die restlichen Teile zu demontieren. Die Einwohner der Umgebung und die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen haben mit ihren Widerstand den Abriss verhindern und die Gazwerke unter Schutz nehmen können.

Die Bemühungen zwang die Gaswerke in ein Kulturzentrum zu verwandeln. Zufolge hat die Stadtverwaltung am 8. Januar 2014 die Verwandlung ausgeschrieben. Darüber hinaus ist das Gebäude am 9. Juli 2021 unter dem Namen Museum Gaswerke Hasanpasha als neues Kultur- und Kunstzentrum Istanbuls eröffnet. Es gibt eine Bibliothek, zwei Theatersäle, ausser dass gastronomische Einrichtungen und soziale Bereiche.