28Mrz/21

Der Residenz Topkapi Palast

Der Topkapi Palast war der ehemaliger Regierungssitz und Residenz der osmanischen Herrscher, wo einst ca. 5000 Menschen lebten.

Sultan Mehmet der Eroberer hatte die Idee auf dem ersten Hügel einen mächtigen Palast zu errichten. Es ist der jenige Hügel auf dem die Akropolis aus byzantinischer Zeit stand. Der Hügel hatte eine beherrschende Lage. Weil die Lage einen weiten Blick über den Bosporus hat.

Der Residenz beträgt eine Fläche von ca. 700.000 qm. Das Areal ist in vier Innenhöfe gegliedert und grenzt einzelne Teile voneinander ab. Es besteht aus kleinen Pavillons, Ateliers, Empfangsräumen, Moscheen, Bädern, Gärten, Küchen, Bibliotheken und dem Harem.

Nach Eroberungs Istanbul wurde als Residenz ein aus zwei Höfen bestehender Palast hier errichtet. Dadurch war die Grundstruktur des Palastes bereits im 15. Jahrhundert in den wesentlichen Zügen festgelegt. Doch in folgenden Jahrhunderte wurden mehrere Umgestaltungen und Erweiterungen durchgeführt.

Der Residenz Topkapi Palast diente als Herrscher-Palast, bis Sultan Abdülmecid I. im Jahre 1856 das neue Dolmabahce Palast auf der anderen Seite am Ufer des Bosporus bezog. Im 16.Jahrhundert wurde der Harem dazugefügt. Somit wurde der Palast nebenan des Regierungssitz auch der Wohnsitz der ganzen Sultansfamilie.

Seit Anfang des 20. Jahrhundert wurde hier ein Museum untergebracht. Demzufolge beherbergt es Sammlungen von Porzellan, Porträts, Gewändern, Juwelen und Waffen aus dem osmanischen Reich.