Han der Silberschmiede

Han Silberschmiede

Der Han der Silberschmiede befindet sich in der Umgebung des Grossen Basars.

In Sichtweite seines Palasts ließ der Sultan Mehmet II. eine Kuppelhalle bauen. Um diese herum entstand schnell ein Netzt von Werkstätten und Karawansereien. Diese Kuppelhalle war der Bedesten. Der Bedesten wurde zum Kern des Grossen Basars.

Der Grosse Basar ist bis heute der größte überdachte Basar der Welt. Es wurde zu einer Stadt in der Stadt, von über 1000 Zünften kontrolliert. Die Mitglieder einer Zunft hatten ihre Geschäfte bzw. Werkstätte in einer Strasse oder in der gleichen Gebäude gehabt. Die Armenier sind bekannt als Silberschmiede, die sich auch in einem Han niedergelassen haben. In einem der Nebengebäuden des Grossen Basars befinden sich diese Silberschmiede, was den Han der Silberschmiede bildet. Ihre Showrooms , Giessereien und Zieseleure sind heute noch da, wo man sie mit Genehmigung kurz besuchen und während der Arbeit besichtigen kann.

Han Silberschmiede Han Silberschmiede Han Silberschmiede (6)

Ortaköy – beliebter Vergnügungsviertel

Ortaköy ist von der Altstadt gesehen das erste ehemalige Fischerdorf am Bosphorus , direkt an der Bosphorusbrücke. Ortaköy hatte immer multikulturellen Charakter, wo nebenan Türken auch Armenier, Griechen und Juden leben.

Eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee liegen im Uferbereich in einem Dreieck, wo innerhalb Bars, Cafés und Restaurants sich befinden. Der Viertel ensteht von alten restaurierten Häuser. In den 80er-Jahren entdeckten junge Künstler und Intellektuelle die Charme Ortaköys.  Folgend gründeten sie die Tradition hier jeden Wochenende einen lebhaften Kunsthandwerkmarkt zu bilden.

Das Wahrzeichen Ortaköys ist die neobarocke Mecidiye Moschee mit zwei schlanken Minaretten.

IST - Ortaköy Cami

Ruinen eines Hammams

Ruinen eines Hammams

Ruinen eines Hammams

Die Bogen- und Mauerreste auf der Einkaufsstrasse in Kadıköy sind die Ruinen eines Hammams. Es sind die verbleibende Teile des Köçeoğlu Hammams, welcher im Namen von Agop Köçeoğlu erbaut wurde. Weiterhin war das Köçeoğlu-Bad bis in die 1960er Jahre aktiv.

Die Köçeoğlu Familie war eine armenische Bankier Familie, die mit anderen Galata Bankiers dem Palast finanziert hatte.
Der Hammam wurde 1840 im Namen von Agop Köçeoğlu (1820-1893) erbaut und der bestand bis in die 1960er Jahre. Das ursprüngliche Bauwerk beherbergt heute ein Geschäft an seiner Stelle. Weil in der Folge weitgehend der Rest abgerissen wurde. Deswegen weist es nur noch die gewölbte Hofpforte und einige Mauerreste auf. Im Halbkreis des Bogens befindet sich ein Eisenornament.

Möve

Şişli … Anfang der Moderne

Sisli1905

Şişli 1905

Sisli1950

1950

Sisli 2013

Heute

Şişli war bis 1800 offenes Land, was für genutzt Jagd, Landwirtschaft und als letzte Ruhestätte der Städter genutzt wurde. Im späten 19.Jhd. und frühen 20. Jhd. entwickelte sich der Ort zu einem Bezirk des höheren Niveau. Französische Kultur hatte den größten Einfluss zu dieser Zeit und die großen Avenuen erhielten einen europäischen Stil. Es war einer der ersten Stadtteile, die Straßenbahnlinien, Elektrizität und Gasversorgung erhielt.

Nach der Gründung der Türkischen Republik wurden immer größere Gebäude entlang des breiten Boulevards errichtet, z.B. der Halaskargazi Caddesi, der mitten durch Şişli führende Hauptstraße. Die Wohngegend der Armenier, Juden und Levante, sowie auch türkischer Händlerfamilien entwickelte sich zugleich zu eine intellektuelle Niederlassung für Schriftsteller und Dichter. In diesen Stadtviertel entstanden Theater, Cafés und andere kulturelle Einrichtungen