Süssigkeiten in der türkischen Küche

Süssigkeiten

In der Türkei werden Desserts und Süssigkeiten oft zwischen den Mahlzeiten verzehrt: in der Snackzeit, begleitet von einem Tee oder Kaffee (natürlich Türkisch). Wie viele Gerichte der Küche des Landes sind auch die meisten türkischen Desserts in anderen Ländern der Region zu finden. Beispielsweise wie Griechenland, Balkan, Armenien, Libanon, Israel und Syrien. Zumal aufgrund einer gemeinsamen byzantinischen und osmanischen Vergangenheit.

Die meisten kennen wahrscheinlich die berühmten Baklavas und türkischen Köstlichkeiten, aber die türkische Küche bietet auch überraschende Süssigkeiten mit Kürbis, Käse und sogar Hühnerbrust.

In der Regel essen die Türken häufiger frisches Obst als Desserts. Je nach Jahreszeit bevorzugen sie Erdbeeren und Kirschen im Frühjahr. Wassermelonen, Weintrauben, Aprikosen oder Pfirsiche im Sommer. Feigen, Quitten, Pflaumen, Orangen, Mandarinen und viele andere Früchte schliesslich in den kühleren Jahreszeiten. Aber immer wieder wird selbstverständlich auch einer der zahlreichen und delikaten Nachtische serviert. Das wohl bekannteste Nachtisch ist Baklava. Das essenzielle an Baklava ist die Zubereitung, denn traditionell besteht es aus 40 transparenten Schichten von Teigblätter.

Es ist üblich, dass es zum Nachtisch auch gerne ein türkischer Kaffee, ein Glas Tee und dazu Wasser gereicht wird.

Ortaköy – beliebter Vergnügungsviertel

Ortaköy ist von der Altstadt gesehen das erste ehemalige Fischerdorf am Bosphorus , direkt an der Bosphorusbrücke. Ortaköy hatte immer multikulturellen Charakter, wo nebenan Türken auch Armenier, Griechen und Juden leben.

Eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee liegen im Uferbereich in einem Dreieck, wo innerhalb Bars, Cafés und Restaurants sich befinden. Der Viertel ensteht von alten restaurierten Häuser. In den 80er-Jahren entdeckten junge Künstler und Intellektuelle die Charme Ortaköys.  Folgend gründeten sie die Tradition hier jeden Wochenende einen lebhaften Kunsthandwerkmarkt zu bilden.

Das Wahrzeichen Ortaköys ist die neobarocke Mecidiye Moschee mit zwei schlanken Minaretten.

IST - Ortaköy Cami

Boza – Getreidegetränk aus Istanbul

Vefa BozaBoza ist ein süßlich-prickelndes Getreidegetränk aus der Türkei, vorwiegend aus Istanbul. Heute vorwiegend aus Mais hergestellt und überliefert seit der Antike.

Boza GetreidegetränkVom türkischen Boza berichtete schon der arabische Weltreisende Ibn Battuta im 14. Jahrhundert, als er Zentralasien besuchte. Im Osmanischen Reich war Boza das Leibgetränk der Janitscharen. Berühmt ist eine Boza-Schenke, das Vefa Bozahanesi, welches eines der besten Istanbuler Bozas herstellen soll. Nicht zuletzt Mustafa Kemal Atatürk kostete es dort, wovon ein Silberbecher in einer Vitrine heute noch zeugt.

Boza GetreidegetränkDie Boza-Straßenverkäufer gehören heute noch zum Straßenbild der Stadt am Abends. Für die Herstellung von Boza wird Hirse oder anderes Getreide wie Weizen, Roggen oder Gerste verwendet.

Boza, das Getreidegetränk hat eine braune Farbe und eine zähflüssige Konsistenz. Das Getränk ist sehr nahrhaft und wird sehr billig angeboten.

Boza

Der türkische Kaffee

Der Türkischer Kaffee

Der türkische Kaffee kam 1517 unter den Sultan Yavuz Selim nach Istanbul. Özdemir Pascha, der Gouverneur von Jemen, hatte seinen Lieblingsgetränk, also den Kaffee, mitgebracht. Der Kaffee fand in einer kurzen Zeit als ein angesehenes Getränk in der Palast-Küche große Interesse. Im Hof wurde als ein Beamtenrang der Kaffeemeister dazugefügt. Er hatte die Aufgabe den Sultan oder Hochsbeamten den Kaffee zu kochen.

Der Kaffee, den man in langwierigen Zeremonien im Palast serviert hat, wurde demnach auch in der Öffentlichkeit viel getrunken. Es wurden jede Menge Kaffehäuser geöffnet , die eine Kaffeehaustradition erschaffen haben. Im Jahre 1544 eröffneten zwei syrischen Araber in Istanbul Tahtakale den ersten Kaffeehaus.

Der türkische Kaffee ist ein Getränk, der als erstes angeboten wird an Gästen der Einheimischen.