Die Burg Yoros

Burg Yoros

Die Burg Yoros wurde im 13.Jhd. während des Byzantinischen Kaiserreichs von Michael VIII. (1259-1282) angelegt. Früher befand sich an der Stelle eine griechische Tempelanlage aus groben Steinquadern und Ziegeln. Zumal dort auf einen Hügel, wo fast die Meerenge und das Schwarzmeer aneinandergrenzen. Wegen dieser Lage, verlor die Festung für die Staaten in der Region nie an Bedeutung. Manchmal wird die Burgruine Yoros auch fälschlicherweise Genueser Burg genannt. Doch die Genueser haben Anfang des 14. Jahrhunderts die Burg eingenommen, sie jedoch nicht errichtet.

Der Name der Burg stammt aus dem griechischen Wort Oros, das übersetzt hoher Hügel bedeutet. Die Burg, wo sich die Meerengen von Istanbul dem Schwarzmeer öffnen, blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück.

Heute steht sie halb verfallen an der gleichen Stelle und ist ein beliebter Ausflugsort.

Burg Yoros

Der Theodosius Triumphbogen

Theodosius-Bogen

393 wurde ein Triumphbogen aus Marmor auf der Westseite des Forums errichtet, welches Marmor von der Marmarainsel kommt. Der Triumphbogen hatte ein gewölbtes Dach mit drei Durchgängen. Der zentrale Torbogen war breiter und höher als die anderen und wurde flankiert von vier Säulen. Auf dem Triumphbogen in der Mitte stand eine Statue des Theodosius , wo neben ihn die Statuen seiner Söhne Arcadius und Honorius plaziert waren.

Heute ist die Hauptstraße grundsätzlich der gleiche Weg wie die alte Mese Straße, die die Hauptverkehrsader der Altstadt gebildet. Die Mese führt den Weg von der Hagia Sophia beginnend durch den Triumphbogen des Theodosius weiter nach Thrakien. Der Triumphbogen und die alten Gebäuden um ihn herum, wurden als Folge von Invasionen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen aus dem 5. Jahrhundert völlig zerstört.

Theodosius Bogen

Triumphbogen_Theodosius

Üsküdar – Die goldene Stadt

Üsküdar

Üsküdar ist heute ein Stadtteil von Istanbul, was früher vor der osmanischer Zeit als Scutarion und Chrysopolis (goldene Stadt) bennant wurde. Es war ein antiker Ort einer der wichtigsten Übergänge zwischen Kleinasien und Europa auf der Südseite des Bosporus.

Der Ort ist wohl im 6. Jhd. v. Chr. gegründet worden. Obwohl er von Kaiser Justinian I. “die größte Stadt des Abendlandes” genannt wurde, war er jedoch nie eine Stadt (POLIS), sondern nur ein Teil der Stadt Chalkedon.

Üsküdar wurde schon früher als Istanbul 1352 von den Osmanen erobert und in 15.-16. Jhd. völlig ausgebaut.

Üsküdar-goldene Stadt Goldene Stadt Üsküdar Üsküdar goldene Stadt

Es lohnt sich auch auf der asiatischer Seite einen Stadtrundgang zu machen.

Üsküdar , die goldene Stadt.

Hagia Irene – Irenenkirche

Hagia Irene

Hagia Irene oder Hagia Eirene ( Kirche des Göttlichen Friedens , Irenenkirche) ist eine byzantinische Kirche in Konstantinopel – Heute Museum.

Die Irenenkirche wurde unter dem römischen Kaiser Konstantin dem Großen im 4. Jahrhundert als erste Kirche Konstantinopels erbaut. In der Hagia Irene geschieht in 381 n. Chr. die Tagung des Zweiten Ökumenischen Konzil.

Im 6. und 8. Jhd. wird die Kirche zweimal weitgehend neu erbaut. Nach der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 diente die Kirche als Waffenlager, ab 1869 als Reichsmuseum. Seit 1973 wird das restaurierte Baudenkmal wegen seiner eindrucksvollen akustischen Atmosphäre für klassische Konzerte genutzt. Die meisten Konzerte des Istanbul Musik Festivals werden seit 1980 in der Hagia Irene – Irenenkirche durchgeführt.

Irenenkirche