Die Hamam Kultur

Hamam Kultur

Ein Hamam ist eine öffentliches Dampfbad, welches ein wichtiger Bestandteil der orientalischen Bade- und Körperkultur ist. Die Hamam Kultur, die sind unter den Namen Türkisches Bad oder „Orientalisches Bad“ bekannt. Eigentlich mit diesen Namen bekannten Bäder weisen schon in der umayyadischen Periode auf die Existenz hin. Einerseits geht die Kultur auf die römische Bäder zurück. Atilla, der Hunne, hatte während der Feldzüge nach Europa die römische Bäder kennengelernt und hatte sich in den Steppen Asiens einen Bad bauen lassen.

Die Jahrhunderte alte Hamam-Kultur entwickelte sich zur Zeit des Osmanischen Reiches und hat ihren Höhepunkt in Mittelanatolien und Istanbul. Besonders bei den Osmanen erfreute sich die körperlichen und geistigen Reinigung in Hamams größter Beliebtheit. Schließlich die zentralen Elemente bei dieser Badezeremonie sind das Wasser und die Wärme. “Damit Wasser reinigt, muss es fließen”, besagt eine türkische Tradition.

Badezeremonie

Die Badezeremonie fängt mit der Hamam dusche an. Das Wasser wird mit bereitstehenden Kupferschalen aus dem Marmorbecken geschöpft. Somit wird das Wasser über den Körper gegossen. Man legt sich dann in der Mitte auf den Podest. Also auf den beheizten Marmor. Damit lockern sich die Muskeln durch die Wärme, andererseits die Hautporen öffnen sich.
Im folgenden werden die abgestorbenen Hautzellen werden mit einem Peeling-Handschuh entfernt. Gleichzeitig werden Schmutzpartikel entfernt und die Durchblutung angeregt. Anschließend erfolgt mit Seifenschaum die anstrengende aber sehr angenehme Schaummassage damit sich die Haut glatt und geschmeidig anfühlt…

Türkisches Hamam

Tulpenzeit

Saliha Sultan Brunnen

Unter Sultan Ahmet III. erlebt das osmanische Reich die sogenannte “Tulpenzeit”. Infolgedessen weil die Tulpe den Höhepunkt ihrer Beliebtheit erreichte.

Sultan Ahmed III. war ein Freund in außergewöhnlicher Art vonTulpen.  Er ließ über 1000 verschiedene Tulpenarten in den Garten des Palasts anpflanzen. Deswegen bezeichnet man den Zeitraum zwischen 1703 und 1730 als die Tulpenzeit. Kurz gesagt die Tulpe hatte in dieser Zeit eine große Bedeutung. Paläste und Gärten wurden mit Tulpen geschmückt. Andererseits verschiedene Tulpenfeste fanden in angenehmer Atmosphäre statt. Tulpenmotive zierten Vasen und Stoffe.

Seit dem 16. Jhd. waren Tulpen ein fester Bestandteil der osmanischen Kultur. Im Topkapi Palast in Istanbul stellt man fest, dass die Tulpe ein wichtiges ornamentales Designelement dieser Zeit bildet. Die Vorfahren der Tulpen gelangten vor etwa 400 Jahren nach Europa.

Die berühmten Iznik Fliesen sind Zeugen der Liebe der Osmanen zur Tulpe. Deshalb begegnet man sie in vielen Formen und Variationen. Selber in der Rüstem Pasha Moschee findet man 41 verschiedene Tulpenmotive. Andererseits der weltberühmte Topkapi Palast wurde ebenfalls mit vielen Tulpenfliesen dekoriert. Vor allem im Bereich des Harems und der Wohnung der Sultansmutter.

Auch heute verwandelt sich ganz Istanbul im April in ein buntes Tulpenmeer.

Tulpen Tulpenzeit Tulpen Tulpenzeit

Angler auf der Galata Brücke

Angler auf der Brücke

Von Sonnenaufgang bis spät in die Nacht hinein sieht man Angler auf der Galata Brücke. Man braucht keine Genehmigung um als Angler zu fischen, deshalb sieht man jederzeit in jeder Gelegenheit Leute , die angeln. Zu Verkauf oder für sich selber, aus Spass oder durch Notwendigkeit… Haben sie keine Ausrüstung bzw. keine Angel ? Kein Problem : Man kann Die auf der Brücke mieten.

Galatabrücke

Angler auf der Brücke