Hippodrom von Melling

Hippodrom von Melling

Hipposrom von Melling

Hippodrom von Melling sind die Bilder des antiken Hippodroms in Istanbul. Das Hippodrom war die Pferderennbahn im antiken Konstantinopel. Es war das sportliche und soziale Zentrum der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. Das erste Hippodrom wurde zu einer Zeit gebaut, als die Stadt unter dem Namen Byzantion eine mittelmäßig wichtige Stadt war. Nach der Zerstörung wegen einen Bürgerkrieges baute man unter dem römischen Kaiser Septimius Severus den Hippodrom wieder aus. Die Vollendung wird in das Jahr 203 gesetzt.

1204 während des vierten Kreuzzugs wurde der Hippodrom, wie der Grosse Palast ausgeraubt und zerstört. Zum Beispiel die Quadriga wurde von den Venezianern als Kriegsbeute entführt. Allerdings ihre Pferde stehen heute als Kopie auf dem Markusdom in Venedig. Andererseits die aus Kupfer gefertigten Originale befinden sich im Museo di San Marco.

Antoine Ignace Melling

Antoine Ignace Melling (1763 – 1831) war ein Maler, Architekt und Reisender. Er ist berühmt für seine Veduten von Konstantinopel. In dieser Stadt lebte er 18 Jahre. Er war sogar kaiserlicher Architekt von Sultan Selim III und Hatice Sultan.

Geboren wurde Anton Ignaz Melling 1793  in Karlsruhe. Als junger Mann studierte er Architektur und Mathematik in Klagenfurt. Wahrend seiner Reisen kam er schließlich nach Konstantinopel als Mitglied des russischen Botschafters.  Hier wurde er der Prinzessin Hatice Sultan vorgeführt. Hatice Sultan hat vorgeschlagen Melling als Reich Architekt einzusetzten.

Die 18 Jahre als Reich Architekt gab Melling Pascha die privilegierte Gelegenheit , den osmanischen Hof zu beobachten. Er wurde mehr vertraut mit dem osmanischen Palast als jeder westlicher Künstler. Er machte viele detaillierten Zeichnungen des Sultans Palastes, osmanische Gesellschaft. Ausserdem malte er Veduten von Konstantinopel und seiner Umgebung. Er wurde als „konkurrenzlos Maler des Bosporus“ bekannt. Allerdings enthalten die Bilder Hippodrom von Melling eine übermäßige Menge an Details in dem Bemühen, die Wirklichkeit zu reflektieren. Er arbeitete in einer weitaus realistischer Weise.

Melling Hippodrom

Das Leben und die Stadt Istanbul im osmanischen Zeitalter

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Das Leben und die Stadt Istanbul im osmanischen Zeitalter. Gemaelden informieren uns über das Leben von den vergangenen Jahrhunderte…

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Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in diese Sammlung zu werfen. Es ist eine staendige Ausstellung in den PERA MUSEUM in Istanbul, Bezirk Beyoğlu.

Osmanische Miniaturmalerei

Miniaturen

In der islamischen Kunst begegnet man figürliche Szenen der Bildenden Kunst unter der Seldjukischer Herrschaft mehr als in der Osmanischer. Ein Bilderverbot ist im Koran nicht ausdrücklich formuliert, es liegt mehr in der Interpretation. Man begegnet Bilder mehr als Miniaturmalerei.

In der Osmanischer Zeit sieht man überwiegend in der Buchkunst Malerei , die als gemalte Illustrationen in den handgeschriebenen Bücher zu sehen war. Die Miniaturmalerei in den großherrlichen Malerateliers entwickelte sich ab dem 12. Jh. Manuskripte waren bis ins 19. Jh. das bedeutendste schriftliche Medium.

Miniaturmalerei

Osman Hamdi Bey

Osman Hamdi Bey

Osman Hamdi Bey war ein türkischer Maler. Aber er gründete und leitete auch das erste archäologische Museum der Türkei. Er leistete Pionierarbeit in der Entwicklung der Archäologie auf türkischem Boden als Archäologe.

Osman Hamdi Bey war der älteste Sohn des Großwesir İbrahim Ethem Pascha, einem Politiker und Techniker mit westlicher Ausbildung. Deshalb zeigte sich bei ihm schon früh ein ausgeprägtes künstlerisches Interesse und die Fähigkeit zum Zeichnen und Malen.

Er leitete die ersten archäologischen Ausgrabungen und Untersuchungen von türkischen Arbeitsgruppen in Sidon im Libanon. Die dort von ihm entdeckten Sarkophage (z.B. Alexandersarkophag) werden bis heute als archäologische Perlen von Weltbedeutung betrachtet.

Während seine künstlerische Tätigkeit als Maler ließ er sich in Eskihisar, ein Sommerhaus bauen. Dieses verwendete er als Atelier. Es ist heute ein Museum mit persönlichen Gegenständen, Fotografien und Erinnerungen an ihn. Besonders die Reproduktionen seiner Gemälde und figurative Kompositionen orientalischer Themen sind wichtige Ausstellungen dort. Die Originale befinden sich heute in Privatsammlungen und Museen. ZB.  in Istanbul Modern Museum, Pera Museum, Dolmabahçe Palast usw.

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