Istanbuls Aquädukte

Egri Kemer Istanbuls Aquädukte

Von der römischer Zeit an, hat man in Istanbul Aquädukte gebaut, um die Stadt mit Wasser zu versorgen. Weil man im Altertum hier Trinkwassermangel hatte, brauchte man das Wasser von der Umgebung zu bringen. Sonst war es nicht möglich, dass die Stadt wachsen konnte. Der Fund des Bogenbaus unter der Römer ermöglichte von der Umgebung das Wasser in die Stadt zu liefern. Die Quellen befanden sich in Thrakien und Norden Istanbuls. Somit befähigten Istanbuls Aquädukte gleichzeitig den Wachstum der Stadt.

In der Umgebung, sowie auch in der Stadt, findet man erhalten gebliebene Bruchstücke römischer, byzantinischer und osmanischer Aquädukte.  Diese brachten von 25 bis 242 km Entfernungen Wasser in die Stadt. Doch das Wasser, was man in die Stadt lieferte , musste man in Zisternen aufbewahren. Denn während der Belagerungen wurden die Aquädukte von den Feinden zerstört.

Der Beginn des Aquädukts ist das Quellhaus. Das Ende des Laufes bildet das sogenannte castellum, in welchem das Wasser von Steinen und grobem Schmutz gereinigt wurde. Folgend wurde es über Rohrsysteme in die Häuser, Bäder und Gärten geleitet. Im Gegensatz zu den längeren und grösseren Landleitungen mit Offengefälle verwendete man in der Stadt häufig Druckleitungen und baute in manchen Falle Wassertürme dazwischen. Die Druckleitungen bestanden meistens aus Blei- oder Tonrohren. 

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Istanbuls Aquädukte

Die Tetrarchen von Konstantinopel

Tetrarchen

Eine Porphyrgruppe, die nach dem vierten Kreuzzug 1204 von Konstantinopel nach San Marco in Venedig gebracht wurde, zeigt die vier Herrscherpersönlichkeiten. Es sind die sog.Tetrarchen, die sich an der Südfassade der Markuskirche befinden.

Es handelt sich um zwei Porphyrplatten mit vier Reliefdarstellungen, in der vier kaiserliche Personen (293-313) zu sehen sind. Jeweils zwei der Kaiser sind mit einer engen Umarmung zu einem Paar verbunden. Alle Figuren sind gleich groß, tragen eine gleich ausgearbeitete Schutzpanzerung und einen schweren Soldatenmantel. Sie sind mit einem Schwert bewaffnet und ihr Haupt wird von flachen Kappen bedeckt. Die Benennung der Tetrarchen der Porphyrgruppe von links nach rechts sind: die Caesares Galerius und Constantius, dann die Augusti Diokletian und Maximian. Sie standen in Konstantinopel auf den Philadelphion, nach Erwähnungen der byzantinischen Quellen.

Erkerhäuser in Balat

Erkerhäuser in Balat

Balat ist ein altes Stadtviertel in Istanbul. Die Erkerhäuser in Balat sind von der früheren Bevölkerung erhalten geblieben.  In den Balat-Häuser mit ihren typischen Erker lebt heute eine ärmere Bevölkerung. Jedoch auch reste von der früheren jüdischen und griechischen Einwohnern. Die sogenannte griechische Bevölkerung in der Türkei wird von den einheimischen “Rum” genannt, aufgrund ihrer Herkunft als “Römer”. Allerdings siedelten die Juden am Anfang des 19.Jahrhunderts in modernere Stadteile über. Die meisten Griechen haben mit der Zeit die Stadt verlassen.

Der ganze Stadtteil besteht aus Gassen mit alten, historischen Häusern die meist Bunt gestrichen sind.

Altstadt Erkerhäuser in Balat

Altstadt Erkerhäuser in Balat

Hippodrom Istanbul

Hippodrom Istanbul

Das Hippodrom Istanbul war eine Wagenrennbahn im antiken Konstantinopel. Es wurde 203 unter der Regierung des Kaiser’s Septimius Severus gebaut. Es war das sportliche und soziale Zentrum der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches.

An derselben Stelle liegt heute ein Teil des Platzes Sultanahmet. Es wird als At Meydanı genannt, auf dem nur noch wenige Elemente der historischen Anlage erhalten sind. Jedoch ist die Lage heute noch deutlich zu sehen.

Hippodrom Istanbul At Meydanı

Hippodrom Sultanahmet

Ein Reisender beschrieb den Platz im 16. Jahrhundert:

“Auf dem Rennplatz aber stehen etlich alte Monumenta. Als erstlich ein alte hohe Säul von Mauersteinen aufgeführt, die ist von Alter ziemlich zerfallen. Demnach ein Obeliscus oder Pyramis. Das ist eine hohe zugespitzte Säul, die sich zuhöchst in ein Dachform gibt. Aus schönem Marmor, über die 40 Ellenbogen hoch, von einem eingigen Stück, auf vier Würfel von Erz stehend. Darein sein gehauen eines halben Zolls tief Literae Hieroglyphicae. […] Ferner steht auf gedachtem Platz eine irdine Säul, anderhalb Mann hoch und drei Spannen dick. Gewunden dryfach, oben mit drei Schlangköpfen, nicht weit von gemeldtem Pyramide. Von dieser Schlangensäul ist die Sag, daß umderselben willen kein Schlang in die Stadt kommen könnt. “

– Salomon Schweigger: Zum Hofe des türkischen Sultans. Edition Leipzig 1986, S. 125

Hippodrom Istanbul