Osmanische Paläste und Palais aus dem 19.Jhd.

In der europäischen Kunstgeschichte wird der osmanischen Architektur nach wie vor kaum Raum geboten. Dies hängt eher damit zusammen, dass die osmanische Architektur mit ihrer eher nüchternen Fassadengestaltung, der künstlerischen Kreativität abgesprochen wurde. Die Bauten der Spätzeit nähern sich allerdings stark westlicher Bauströmungen an, und selbst die Fassaden werden zur Zeit des sogenannten Osmanischen Barocks bewegter und verspielter. Ein Wandel zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist, dass sich Stilrichtungen europäischer Kunst, wie Barock, Gotik, Neoklassizismus u.ä. mit eigenen Stil zu einem hybriden Eklektizismus vermischen.

Besonders während der westlich orientierten Regierung der Spätosmanischer Phase,  erschien es dem Sultan wichtig, sich auch hinsichtlich seiner Hauptresidenz an europäischen Standards messen lassen zu können. So enstanden mehrere Paläste und Palais in den neuen Stilrichtungen des 19. Jahrhunderts. Darunter vier Paläste , wovon 3 direkt an den Bosphorus liegen : Dolmabahce , Ciragan und Beylerbeyi. Der Yildiz-Palast dagegen wurde 1880 unter Sultan Abdülhamid II. im Areal des Waldlands nahe am Bosporus erbaut. Und sämtliche Palais findet man in verschiedener Stadtteile Istanbuls.

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