Kaiserliche Sarkophage

Porphyr-Sarkophage
Die Porphyr-Sarkophage der Kaiser im Hof Archäologisches Museum

Kaiserliche Sarkophage

“Hier liegt der Knecht Gottes …”

Ein Geheimtipp sind die rote Sarkophage aus Porphyr, die man in Istanbul finden kann. Der rote Marmor war im alten Konstantinopel nur der Kaiserfamilie vorbehalten. Leider ist nicht ganz klar, wer in diesen Sarkophage bestattet wurde. Nach den byzantinischen Schriftquellen, vor allem im Zeremonienbuch Kaisers Konstantins VII. Porphyrogennetos waren im konstantinischen Mausoleum und in der Apostelkirche neun Kaiser und eine Kaiserin -Eudoxia- in Sarkophagen aus ägyptischem Porphyr beigesetzt. Das betrifft die Zeit zwischen Konstantin dem Großen und Markian. In Istanbul sind heute noch acht Porphyrsarkophage ganz oder in Teilen erhalten. Nach ausführlicher Arbeiten  anhand von Auswertung der Schriftquellen und ikonographische Untersuchungen wurden vier der erhaltenen Porphyrsarkophage mit Vorbehalt bestimmten Kaisern zugeschrieben. Dise waren die Kaiser Konstantin, Konstantios II., Julian Apostata und die Kaiserin Eudoxia.

Das Typikon des Klosters Theotokos berichtet von zwei geschossige Kirchen, wo der Unterbau einen eigenen Zugang besass und für Bestattungen diente. Aber wenn es keine zweigeschossige Kirche war, dann gab es Nebengebäuden der byzantinischen Kirchen, die die gleiche Funktion erfüllten. Besonders wurden Kaiser und Kaiserinnen in den Klöstern bzw. Kirchen ihrer Stiftungen bestattet.

Porphyr-Sarkophage

Ein Stadtrundgang im Thema byzantinische Sehenswürdigkeiten mit der Hagia Eirene und Archeologisches Museum bringt sie Näher mit der kaiserliche Sarkophage.

Istanbuls Aquädukte

Egri Kemer Istanbuls Aquädukte

Von der römischer Zeit an, hat man in Istanbul Aquädukte gebaut, um die Stadt mit Wasser zu versorgen. Weil man im Altertum hier Trinkwassermangel hatte, brauchte man das Wasser von der Umgebung zu bringen. Sonst war es nicht möglich, dass die Stadt wachsen konnte. Der Fund des Bogenbaus unter der Römer ermöglichte von der Umgebung das Wasser in die Stadt zu liefern. Die Quellen befanden sich in Thrakien und Norden Istanbuls. Somit befähigten Istanbuls Aquädukte gleichzeitig den Wachstum der Stadt.

In der Umgebung, sowie auch in der Stadt, findet man erhalten gebliebene Bruchstücke römischer, byzantinischer und osmanischer Aquädukte.  Diese brachten von 25 bis 242 km Entfernungen Wasser in die Stadt. Doch das Wasser, was man in die Stadt lieferte , musste man in Zisternen aufbewahren. Denn während der Belagerungen wurden die Aquädukte von den Feinden zerstört.

Der Beginn des Aquädukts ist das Quellhaus. Das Ende des Laufes bildet das sogenannte castellum, in welchem das Wasser von Steinen und grobem Schmutz gereinigt wurde. Folgend wurde es über Rohrsysteme in die Häuser, Bäder und Gärten geleitet. Im Gegensatz zu den längeren und grösseren Landleitungen mit Offengefälle verwendete man in der Stadt häufig Druckleitungen und baute in manchen Falle Wassertürme dazwischen. Die Druckleitungen bestanden meistens aus Blei- oder Tonrohren. 

Egri Kemer Evvelbent Kemer Istanbuls Aquädukte Valens Aquädukt Istanbuls Aquädukte I.Mahmut Aquädukt

Istanbuls Aquädukte

Hagia Theodosia Kirche – Gül Cami

Hagia Theodosia Kirche Istanbul

Die Hagia Theodosia Kirche gehört zu eine Gruppe der byzantinischer Bauwerke in Istanbul. Besonders hat sie seine ursprüngliche Form bewahrt. Das heisst, wir finden den Musterplan einer Kreuzkuppelkirche mit Emporen über den Seitenschiffen. Es ist die Höchstragende der byzantinische Kirchen und zeigt das typische Bauerwerk des späteren 10. oder 11.Jahrhunderts. Nach Eroberung der Stadt von den Osmanen wurde das Gebäude eine Zeit lang als Lager einer Schiffswerft genutzt. Denn das Goldene Horn wurde als Hafen genuzt, deswegen gab es auch mehrer Werfte an den Küsten.  Folgend unter der Herrschaft Sultan Beyazit II. wurde die Hagia Theodosia Kirche in eine Moschee umgewandelt.

Hagia Theodosia Kirche Hagia Theodosia Hagia Theodosia Kirche Theodosia Istanbul

Üsküdar – Die goldene Stadt

Üsküdar

Üsküdar ist heute ein Stadtteil von Istanbul, was früher vor der osmanischer Zeit als Scutarion und Chrysopolis (goldene Stadt) bennant wurde. Es war ein antiker Ort einer der wichtigsten Übergänge zwischen Kleinasien und Europa auf der Südseite des Bosporus.

Der Ort ist wohl im 6. Jhd. v. Chr. gegründet worden. Obwohl er von Kaiser Justinian I. “die größte Stadt des Abendlandes” genannt wurde, war er jedoch nie eine Stadt (POLIS), sondern nur ein Teil der Stadt Chalkedon.

Üsküdar wurde schon früher als Istanbul 1352 von den Osmanen erobert und in 15.-16. Jhd. völlig ausgebaut.

Üsküdar-goldene Stadt Goldene Stadt Üsküdar Üsküdar goldene Stadt

Es lohnt sich auch auf der asiatischer Seite einen Stadtrundgang zu machen.

Üsküdar , die goldene Stadt.