Private Touren werden zur neuen Reisestandard

Private Touren

Private Touren als Reisestandard – Heutzutage, in welchen die soziale Distanzierung in das globale Lexikon eingebettet ist, hat sich diese Form der Interaktion auf die Reisebranche übertragen. Fluggesellschaften, Hotels, Restaurants und ähnliche setzen ihre Sicherheitsmassnahmen fest.  Indem die Gefühle der Reisenden in eine gewisse Normalität zurückkehren, stellt sich die Frage: … “Wie wird es mit der Touren, die von mehreren Personen gebucht werden?” Man kann sich stattdessen für kleine, private Touren entscheiden, deren Anzahl begrenzt ist, deren Umfang jedoch groß ist.

Kleinere Gruppen und private Touren haben in den letzten Jahren bereits ein deutliches Wachstum verzeichnet. Insbesonders aufgrund der zunehmenden Interesse an Spezialrouten sowie Familien mit mehreren Generationen, die zusammen reisen möchten. Mit Beginn der Reisen nach der Covid-19 Pandemie werden diese kleinen intimen Gruppen wahrscheinlich der Reisestil der Wahl für Menschen sein.

Vorteile der Privat Touren

Da die Einschränkungen nachlassen und Reisende erneut nach neuen Möglichkeiten suchen, wird diese neu erlernte Verhaltensweise im Bereich der Gesundheit weiterhin im Vordergrund stehen. Reisende werden sich vorsichtig fühlen und mehr Kontrolle über ihre Umgebung haben wollen. Zuerst werden kleine, private Touren definitiv das Reisegebiet sein, was zuerst zurückspringt. Es ist verständlich, dass Reisende mit der Wiedereröffnung der Welt mehr Kontrolle über ihre Reiserouten und Umfeld haben möchten. Man hat bereits einen deutlichen Anstieg bei Menschen festgestellt, die sich nach maßgeschneiderten Reiserouten mit einem Privattransport erkundigen. Auf diese Weise können sie nicht nur genau entscheiden, wohin sie wollen und was sie tun möchten. Sondern so erhalten sie auch mehr Flexibilität und Sicherheit . Ein wichtiges Punkt ist der Vorteil mit einem privaten Reiseführer als individuelle kleine Gruppe unterwegs zu sein. Denn auf dieser Weise minimiert man den Kontakt mit größeren Personengruppen.

Die Flexibilität der privaten Planung ermöglicht es, Erlebnisse klein zu halten: … Familienrestaurants mit nur wenigen Tischen, Boutique-Hotels mit nur wenigen Zimmern oder exklusive Einzelbesuche mit Handwerkern und Produzenten. Stadtrundgänge zu weniger bekannten Straßen, die abgelegener und weniger bevölkerungsreich sind. Das führt zu einem Urlaub, der sich weniger überwältigend anfühlt.

Private Touren als Reisestandard

Es ist klar, dass die Popularität kleinere und privaten Touren allmählich zunehmen wird.

Gesundheit und Sicherheit stehen im Vordergrund der neuen Normalität. Maßgeschneiderte Ausflüge abseits der ausgetretenen Pfade als Alternative werden immer beliebter werden. Die Menschen werden immer noch einen unvergesslichen, luxuriösen Urlaub verbringen wollen, aber die Definition von Luxus ändert sich. Es geht um den Luxus, ein Ziel zu entdecken und ein tieferes Verständnis zu erlangen, indem man etwas aus erster Hand auf authentische Weise erlebt und nicht nur ein Video darüber ansieht.

Nova Roma, die neue Hauptstadt des Römischen Reiches

Konstantinopolis
Nova Roma – Konstantinopolis

Istanbul wurde ab 330 n.Ch. als Nova Roma, also Neues Rom benannt. Nova Roma – Der Name wurde vom römischen Kaiser Konstantin dem Großen verliehen und sie wurde zur Hauptstadt erklärt. Diese Erklärung ist natürlich eine kurze und zusammenfassende Einführung einer langen Geschichte. Lassen Sie uns die Geschichte weiter vertiefen, dass Byzanz plötzlich die wichtigste Stadt der Erde wurde.

Die Stadt, die noch Byzantion hieß und ein Stadtstaat war, wurde nach drei Tagen blutiger Auseinandersetzungen unter römischen Kaiser Septimius Severus, in das römische Reich einbezogen. Severus rekonstruierte die Stadt neu, nachdem sie zuvor durch den persisch-römischen Konflikt geschwächt worden war. Die Stadt erhielt einen römischen Aussehen. Er nannte die Stadt Augusta Antonina zu Ehren seines Sohnes – später als Kaiser Caracalla bekannt. Doch hat dieser Name nicht viel zu bieten.

Nova Roma, die neue Hauptstadt des Römischen Reiches

Die Geschichte der Gründung von Konstantinopel ist wie folgt:

Kaiser Konstantin I. oder Konstantin der Große suchte nach einer neuen, sicheren, mächtigen und zentral gelegenen Hauptstadt für das antike Römische Reich.  Er hatte die Ereignisse der Völkerwanderung in der Geschichte gründlich analysiert und mögliche Gefahren vorausgesehen. Sogar Gaius Julius Caesar dachte daran, die Hauptstadt nach Mailand zu verlegen, aber es wurde nicht realisiert. Konstantin der Große dachte vor Byzantion an Troja. Doch es heißt, dass Gott eines Nachts  in seinem Traum erschien. Der Herr wollte, dass er eine andere Hauptstadt wählen sollte. Abgesehen von Troja war Istanbul zweifellos die am besten geeignete Stadt unter den Städten innerhalb der kaiserlichen Grenzen. Wegen der Lage bot das historische Istanbul:

  • Ein Grenzübergang zwischen Asien und Europa,
  • Ein Stützpunkt, um im Mittelmeer zu landen und somit Zugang zu Afrika zu haben,
  • Kontrolle des Schwarzmeerhandels,
  • Reichtum, geeignet für Landwirtschaft und Fischerrei,
  • Nicht zu gross , für den Wiederaufbau geeignet,
  • Strategisch, sowohl den asiatischen als auch den europäischen Kontinent und den Nahen Osten zu kontrollieren.

Es ist eine antike griechische Stadt. Diese Stadt mit dem Namen Latin Nova Roma wurde am 11. Mai 330 n. Chr. zur neuen Hauptstadt des Römischen Reiches erklärt. Es dauerte noch 65 Jahre bis der Reich in Ost und West geteilt wurde. Genau wie das alte Rom hat es 7 Hügel und die Silhouette der Stadt ähnelt einem Adler. Unter Kaiser Konstantin den Großen wurde der Wiederaufbau der neuen Hauptstadt Nova Roma vollzogen. Nach seinem Tod (337 n. Chr.) wurde der Name der Stadt zu Konstantinopel umgewandelt.

Wer sind die Osmanen?

Familie Osmanoglu

Wer sind die Osmanen ? Der Begriff Osmanen kommt von den Ahnherrn Osman, der auch dem Reich seinen Namen gab. Die 600-jährige Phase wird als Osmanisches Reich benannt , aber sie wurde von den Osmanen als “der erhabene Staat“ bezeichnet. Erst ab 1876 wird sie amtlich als “Devlet-i Osmaniye – der osmanische Staat“ benannt.

Osmanen ist nicht der Begriff für das ganze Volk , weil doch das Reich ein Vielvölkerstaat war. Jedes Volk bezeichnete sich mit seinen eigenen Volksnamen. Es war der Begriff der regierenden Familie und der Elite. Diese bestand aus Pashas und Janitscharen, die durch die sogenannte Knabenlese der unterworfenen christlichen Völker rekrutiert wurden.

Die Regenten betitelte man als Sultan und sie waren aus Herkunft einer Turkstammes. Doch nur der Osman I. hatte aus seinem eigenen Stamm geheiratet. Aber seine Nachfolger hatten immer fremde Frauen geheiratet, darunter waren die slavische und westeuropäische Geschlechter sehr beliebt. Von 1299 bis 1922 waren es 36 Sultane an der Regierung des osmanischen Reich. Sie machten Istanbul zu ihrer dritten und letzten Hauptstadt. Vor allem im 16. und 17. Jahrhundert nach der Eroberung Konstantinopels im 15. Jahrhundert kamen viele Frauen im Harem zu großer politischer Macht. Deswegen wird diese Epoche bis heute in der populären und wissenschaftlichen Geschichtsschreibung als „Herrschaft der Frauen“ bezeichnet.  Bis in die Gegenwart wird dieser zunehmende Einfluss von Frauen direkt mit dem Niedergang des Osmanischen Reiches in Verbindung gebracht. Der Niedergang, der 1566 angefangen hat, dauerte bis zum Ersten Weltkrieg an.

Der Nachname Osmanoglu kommt

Ab 1825 waren die Osmanen ziemlich westlich orientiert und haben mehrere Reformen duchgeführt. Doch finanzwirtschaftlich schwach, kamen sie nur dank Krediten aus dem Ausland an drohenden Staatspleiten vorbei. Der letzte Sultan, Mehmed VI., und alle Angehörigen der Dynastie Osman verliesen das Land nach 1922. Sie nahmen den Familiennamen “Osmanoglu” an und ein Grossteil der Familienmitglieder leben heute noch im Ausland. Die Osmanen heute sind, gemessen am Hochadel anderswo, eine bescheidene Familie. Die türkische Republik war erstaunlich erfolgreich darin, die Erinnerung an ihre Vorgänger auszulöschen. In gewissem Sinne war der letzte Prinz zugleich der letzte Osmane. Nach seinem Tod im September 2010 trat die bald 90-jährige Prinzessin Neslisah Sultan vor die Presse. Und sie erklärte die Dynastie für tot: “Wir sind nun mehr eine normale Familie”.

Wer sind die Osmanen ? Lernen Sie mehr in einer Stadtrundgang durch Istanbul.

Altstadt in Abendblau

HSophia Abendblau
DBrunnen nach dem Sonnenuntergang
Sultanahmet im AbendblauDie Altstadt in Istanbul nach dem Sonnenuntergang im Abendblau…