Der türkische Kaffee

Der Türkischer Kaffee

Der türkische Kaffee kam 1517 unter den Sultan Yavuz Selim nach Istanbul. Özdemir Pascha, der Gouverneur von Jemen, hatte seinen Lieblingsgetränk, also den Kaffee, mitgebracht. Der Kaffee fand in einer kurzen Zeit als ein angesehenes Getränk in der Palast-Küche große Interesse. Im Hof wurde als ein Beamtenrang der Kaffeemeister dazugefügt. Er hatte die Aufgabe den Sultan oder Hochsbeamten den Kaffee zu kochen.

Der Kaffee, den man in langwierigen Zeremonien im Palast serviert hat, wurde demnach auch in der Öffentlichkeit viel getrunken. Es wurden jede Menge Kaffehäuser geöffnet , die eine Kaffeehaustradition erschaffen haben. Im Jahre 1544 eröffneten zwei syrischen Araber in Istanbul Tahtakale den ersten Kaffeehaus.

Der türkische Kaffee ist ein Getränk, der als erstes angeboten wird an Gästen der Einheimischen.

Bahnhof Haydarpasha

Bahnhof Haydarpasha

Der historische Bahnhof Haydarpasha ist Ausgangspunk der Bahnlinie von Istanbul zu den Nahen Osten. Es ist die Anatolische Eisenbahn und in ihrer Fortsetzung die Bagdadbahn.

Benannt ist der  Bahnhof nach einen Pascha unter Sultan Selim III. Während der Regierungszeit von Sultan Abdulhamit II. (1842-1918) erfolgte die Einweihung am 19. August 1908 nach zweijähriger Bauzeit. Mit der Bauführung war die Firma Philipp Holzmann AG betraut. Die Philipp Holzmann AG war ein weltweit tätiger deutscher Baukonzern mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie errichtete den Bahnhof nach den Plänen der deutschen Architekten OTTO RITTER und HELMUTH CUNO. Auf initiative des deutschen Generaldirektors der Firma, Herrn Hüknen, wurde vor dem Bahnhof ein Hafen mit einem Wellenbrecher gebaut.

Der im Stil des deutschen Neoklassizismus errichtete Bahnhof Haydarpasha liegt auf eine Fläche von 2525 qm.