Die Hamam Kultur

Hamam Kultur

Ein Hamam ist eine öffentliches Dampfbad, welches ein wichtiger Bestandteil der orientalischen Bade- und Körperkultur ist. Die Hamam Kultur, die sind unter den Namen Türkisches Bad oder „Orientalisches Bad“ bekannt. Eigentlich mit diesen Namen bekannten Bäder weisen schon in der umayyadischen Periode auf die Existenz hin. Einerseits geht die Kultur auf die römische Bäder zurück. Atilla, der Hunne, hatte während der Feldzüge nach Europa die römische Bäder kennengelernt und hatte sich in den Steppen Asiens einen Bad bauen lassen.

Die Jahrhunderte alte Hamam-Kultur entwickelte sich zur Zeit des Osmanischen Reiches und hat ihren Höhepunkt in Mittelanatolien und Istanbul. Besonders bei den Osmanen erfreute sich die körperlichen und geistigen Reinigung in Hamams größter Beliebtheit. Schließlich die zentralen Elemente bei dieser Badezeremonie sind das Wasser und die Wärme. “Damit Wasser reinigt, muss es fließen”, besagt eine türkische Tradition.

Badezeremonie

Die Badezeremonie fängt mit der Hamam dusche an. Das Wasser wird mit bereitstehenden Kupferschalen aus dem Marmorbecken geschöpft. Somit wird das Wasser über den Körper gegossen. Man legt sich dann in der Mitte auf den Podest. Also auf den beheizten Marmor. Damit lockern sich die Muskeln durch die Wärme, andererseits die Hautporen öffnen sich.
Im folgenden werden die abgestorbenen Hautzellen werden mit einem Peeling-Handschuh entfernt. Gleichzeitig werden Schmutzpartikel entfernt und die Durchblutung angeregt. Anschließend erfolgt mit Seifenschaum die anstrengende aber sehr angenehme Schaummassage damit sich die Haut glatt und geschmeidig anfühlt…

Türkisches Hamam

Der Dolmabahçe Palast

Dolmabahçe Palast

Der Dolmabahçe Palast wurde zwischen 1843 und 1856 als neues Residenz unter Sultan Abdülmecid I. gebaut. Der Palast wurde von den armenischen Architekten Karabet und Nikogos Balyan geplant und errichtet. Weil die Brüder eine europäische Architektenausbildung hatten,  entspricht die Architektur  stilischtisch dem osmanischen Baustil mit europäischen Renaissance- , Rokoko- und Barockelementen. Hier wohnten die letzten 6 Sultane des osmanischen Herrschaft.

Bemerkenswert ist die Ausstattung des Serails, wo 14 Tonnen Gold verwendet wurde. Damit wurde die Decken des Palastes vergoldet. Der Festsaal wurde durch den größten Kronleuchter der Welt dekoriert. Es war ein Geschenk der Königin Victoria von Großbritannien, der 4,5 Tonnen wiegt. Der Palast birgt heute die größte Sammlung von Kristalleuchtern aus Böhmen und Baccarat. Der Dolmabahçe Palast weist den technisch modernsten Standard auf, der jeweils zur Verfügung stand, wo es von Anfang an Gasbeleuchtung und wassergespülte Toiletten gab. Allerdings hat in kontinentaleuropäischen Palästen dieser Zeit diese noch nicht gegeben.

Kreuzfahrten Ziel Istanbul

Istanbul ist Ziel mehrerer Kreuzfahrten. Mit ihrer 2600-jährigen Geschichte, in der sie drei großen Weltreichen als Hauptstadt diente, bietet Istanbul seinen Gästen unglaubliche Eindrücke. Ein Besuch Istanbuls lässt sich hervorragend gestalten wenn man sich Zeit gibt. Möchten Sie in eine Hektik durch die Stadt wühlen oder in Ruhe mit einen Privatführer die Stadt geniessen? Die Entscheidung ist Ihnen überlassen.

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Kulinarisch Istanbul

Die türkische Küche ist gemeinsam mit der französische und chinesische einer der reichsten Küche der Welt. Deswegen ist Kulinarisch Istanbul sehr attraktiv.

Kulinarisch Istanbul TKUCHE TKUCHE (3)

Wegen seiner geographische Lage und geschichtlichen Hintergrund hat die türkische Küche einen sehr grossen Vielfalt. Sie hat eine Wechselwirkung mit der mezopotamische und balkan Küche.  Dazu hat die istanbuler osmanische Palast-Küche einen wichtigen Anteil.

In der osmanischen Palast Küche gibt es einen grossen Auswahl von Suppen, mit Olivenöl zubereitete Gemüsegerichte und Fleischgerichte. Andererseits fehlen Teiggerichte und Pastete, sowie auch Desserts nicht. Die wohlhabende Palast-Küche ist aus der Erfahrung und Geschmack der Palastkultur entstanden.  Mehreren Jahrhunderte lange byzantinische und osmanische Geschichte hatte seine Wirkung. Insofern als die Volks- und Dorfsküche eine sehr einfache und schlichte Küche war.

Jeder Bezirk und Dorf hat seine eigentümliche Rezepte. Die heutige Küche ist eine Synthese der Palastkultur und Volkskultur. Viele Palastrezepte wurden vom Volk geschmackmaessig bewilligt.

Die türkische Küche wird als

# Mittelmeer Kultur

* östliche Kultur

# Palast Kultur

* Steppenkultur kategorisiert.

Kulinarisch Istanbul Stadtrundgang