Şile – Die Schwarzmeerküste

Şile

Die Schwarzmeerküste

Şile ist ein türkischer Badeort am Schwarzen Meer etwa 65 km von Istanbul entfernt.

Die Siedlung im Bezirk ist sehr alt. Anfänglich wurde der Ort von Xenophon in seiner Anabasis erwähnt. Studien über die Vorgeschichte der Schwarzmeerküste haben Orte aus der Altsteinzeit identifiziert. Im Fall zwischen der Kefken und der bulgarischen Grenze wurden mehrere Orte und Werkstätte gefunden. Şile, Agva und Sahilköy gehören zu den ältesten Siedlungen von Istanbul.

Die Siedlung wurde in der Antike zweimal angegriffen.  Die erste Invasion wurde von Xenophon, während der Rückkehr der Griechen nach dem persischen Feldzug befehligt. Sodann der Zweite wurde vom römischen Hauptmann Lucullus durchgeführt. Die Spuren der Römer sind noch in Şile sichtbar.

Mit der neuen Anordnung aus dem Jahre 1926 wurde der Ort zu einem Stadtteil von Istanbul. Besonders seit der 80’er zu einem beliebsten Urlaub und Ausflugsort.

Picasso – Suite Vollard in Istanbul

Picasso - Suite Vollard

Der berühmte spanischer Künstler Pablo Picasso’s wichtigste Sammlung von Radierungen ist in Istanbul. Die Picasso – Suite Vollard (aus der Foundation MAPFRE) ist von 16.Februar bis 18.April 2010 in Pera Museum-Istanbul zu sehen.

Picasso – Suite Vollard besteht aus über 100 Graphiken. Diese Graphiken sind auf die Bestellungen Picassos enger Freund und bekanntester Kunsthändler der Periode, Ambroise Vollard, hergestellt.

Die künstlerisch wohl bedeutendste Serie Picassos kreist um seine Liebe zu Mayas Mutter, Marie-Thérèse Walter. Die Periode seiner Kunst verweist eine reichen Auswahl  an Technik und Themen. Allgemein gliedern sich die Themen in Liebe, Nacktheit, Erotik, Leidenschaft, Chaos, Porträts, mythologische Themen und Lebensgeschichte.

Während Picasso im Auftrag des Kunsthändlers Vollard zwischen 1930 und 1937 an dieser Folge arbeitet, kreisen seine Gedanken um die lange geheim gehaltene Liebe. In zahllosen Atelierdarstellungen dient Marie-Thérèse ihm in klassisch-entrückter Schönheit als Modell.

Picasso - Suite Vollard Picasso - Suite Vollard Picasso

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Der Diskobolos (Diskuswerfer) in Istanbul

Der Diskobolos

 

Der Diskuswerfer aus dem British Museum ist ab dem 5.Februar 2010 bis zum 4.April 2010 im Archäologischen Museum Istanbul. Der Diskobolos ist eine römische Marmorkopie des Bronzeoriginals, der in der Villa Hadriana in Tivoli gefunden wurde.

Die Statue (Der Diskobolos) des Myron gehört zu den bekanntesten griechischen Statuen überhaupt. Er stellt eine Disziplin des Fünfkampfes , das Diskuswerfen, dar. Die Skulptur lässt restlos das archaische Prinzip der Frontalität fallen, zugunsten einer Bewegung und räumlichen Gestaltung der Plastik.

Sie zeigt einen jungen Athleten beim Ausholen unmittelbar vor dem Abwurf der Diskusscheibe. Sein Körpergewicht lastet auf dem rechten angewinkelten Bein (Standbein). Ein Fuss ist etwas nach rechts aussen aufgesetzt. Das entlastete linke Bein (Spielbein) ist ebenfalls angewinkelt und nach rechts hinter das rechte Bein geführt. Der muskulöse Oberkörper ist nach vorne gebeugt und vollzieht eine Drehung nach rechts, so dass dem Betrachter die breite Brustfront zugewandt ist. Zudem der nach hinten ausgestreckte rechte Arm vollführt einen Halbkreis zum linken nach unten hängenden Arm. Der Kopf liegt in der Achse des geneigten Oberkörpers, der Blick ist auf den Diskus gerichtet. Die scharfkantig abgehobenen Gesichtszüge sind von ebenmässiger Schönheit. Die kurzgelockten Haare liegen eng am Kopf an und der ausgeprägte Hinterkopf tritt deutlich hervor.