Hagia Theodosia Kirche – Gül Cami

Hagia Theodosia Kirche Istanbul

Die Hagia Theodosia Kirche gehört zu eine Gruppe der byzantinischer Bauwerke in Istanbul. Besonders hat sie seine ursprüngliche Form bewahrt. Das heisst, wir finden den Musterplan einer Kreuzkuppelkirche mit Emporen über den Seitenschiffen. Es ist die Höchstragende der byzantinische Kirchen und zeigt das typische Bauerwerk des späteren 10. oder 11.Jahrhunderts. Nach Eroberung der Stadt von den Osmanen wurde das Gebäude eine Zeit lang als Lager einer Schiffswerft genutzt. Denn das Goldene Horn wurde als Hafen genuzt, deswegen gab es auch mehrer Werfte an den Küsten.  Folgend unter der Herrschaft Sultan Beyazit II. wurde die Hagia Theodosia Kirche in eine Moschee umgewandelt.

Hagia Theodosia Kirche Hagia Theodosia Hagia Theodosia Kirche Theodosia Istanbul

Das leere Grab eines Heiligen

Das leere Grab

Das leere Grab Eyüp Ensari’s , eines Gefährten des Propheten Mohammeds und dessen Fahnenträger.  Eyüp Ensari soll vor den Mauern Konstantinopels während der ersten erfolglosen Belagerung der Stadt durch die Araber gefallen sein. Der Grab ist einer Legende zufolge kurz nach der osmanischen Eroberung im 1453 wiedergefunden worden. Diese Grabstelle befindet sich heute in der Eyüp Sultan Moschee außerhalb der Altsstadt und ist ein beliebtes Wallfahrtsort vieler Muslime.

Das Geschehnis widerspricht sich in vielen Fakten der Geschichte. Als erstes der Alter Ensari’s , wo er ca. 90 Jahre alt sein muss, während der Belagerung der Araber im Jahre 674. Unüblich war es gewesen, dass man solche Greisen noch zum Feldzug mitnahm, wie auch in einer kürzeren Lebenserwartung derjenige überhaupt noch lebte. Die Araber drangen bis Chalkedon, den Vorort Konstantinopels auf der asiatischen Seite vor, von wo sie aus ihre Angriffe aus der Meerseite über Konstantinopel ausübten , aber keine durchgängige, kontinuierliche Belagerung erfolgte. Die Flotte spielte eine wichtige Rolle hier, so aber keine Gefallenen an der Landseite vor den Mauern. Und auch das Wiederfinden des Grabes ist eine dichterische Erfindung eines politischen Begründung der Eroberung. Der Legende nach wurde der Grab Ensari’s durch wundersame Träume kurz nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels von Akşemseddin, dem Lehrer von Sultan Mehmet dem Eroberer wiedergefunden.

Man geht davon aus, dass es in den Grabmal keinen Grab gibt. Also es handelt sich um das leere Grab. Heute gehen viele Muslime dorthin, wo sie den Fahnenträger anbeten, das ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Eyüp SultanEyüp Grab

Blick zum Grabmal vom Friedhof aus.

Das Panorama 1453 Museum

Panorama 1453 (4)

Nebenan mehrere Panoramabilder, wie in Luzern oder Den Haag, gibt es auch in Istanbul einen Panoramabild Museum. Panorama 1453 , welcher den Fall Konstantinopels vom 29. Mai 1453 schildert. Dieser Kuppelbild ist 2350 qm gross.

Und es hat eine Dimensionalle Wirkung mit Höreffekten.

Wie das Grollen der Kanonen, Kampfgeschrei, die Militärkappelle.

Das schöne ist die Lage des Panorama Museums. Es liegt direkt vor dem Befestigungsmauern in den Stadtviertel Topkapi. Während der Belagerung hatten die Osmanen die grosse Kanonen des Meisters Urban dort aufgestellt.  Allerdings am gleichen Punkt ist auch der Panorama 1453 zu sehen.

Panorama 1453 (1) Panorama 1453 (8) Panorama 1453 (11)

29.05.1453 Eine dichterische Freiheit?

1453 dichterische Freiheit

1453 dichterische Freiheit

Nachdem 20.April ein Seekampf für die Osmanen erfolglos blieb, ließ am 22. April Mehmed hinter Pera eine Schiffstransportstraße einrichten. Im Fall verdeckt von einem Hügel und für die Verteidiger nicht zu beobachten. Der ehemalige Janitschare Konstantin aus Ostrovitza beschreibt in seinen Memoiren eines Janitscharen diese Schiffsrutsche recht genau:

[…] der Sultan führte die Schiffe auf sehr eigentümliche Weise und mit großem Aufwand herbei. Worüber die ganze Stadt und das Heer in Verwirrung geriet. Und zwar tat er das folgendermaßen: Bergaufwärts wurde ein Graben angelegt. Zufolge wurde er mit Balken ausgeschlagen und dick mit Fett eingeschmiert. Darüber hinaus wurden für jedes Schiff richtige Segel hergestellt. Als man die Windsegel hochgezogen hatte, glitten alle 30 Schiffe eins nach dem anderen wie über Wasser hinweg, bei Fahnenschwingen und Trommelwirbel, die Kanonen feuerten.

Innerhalb weniger Tage wurde auf diese Weise die komplette osmanische Flotte über Land vom Marmarameer an das obere Ende des Goldenen Horns gezogen.

Einen derartigen Ereignis wird in den Quellen des Eroberungs Konstantinopels nicht detailiert beschrieben. Besonders von osmanischen Historikern gibt es keine ausführliche Erklärung. Übrigens war es nicht möglich gewesen, dass man in einer Nacht mehrere Schiffe übers Land ziehen konnte. Besonders bei solch einer Topografie wie in den Peraviertel Istanbuls. Überlieferungen von diesen Geschehniss lesen wir besonders sehr detailiert in den Werk Historia Byzantina von Michael Dukas Nepos. Jedoch während der Belagerung und Eroberung befand er sich auf der Insel Lesbos. Andererseits der zweite Scrifftsteller, Michael Critopulus, befand sich auch in diesen Zeitraum auf dem Imbros.

Wahrgenommen wird es auf Grund mehrere osmanischer Historiker, sowie heutige Recherchien, dass die Schiffe am Ende des Goldenen Horns hergestellt worden und ins Wasser gesetzt sind.

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