Die Burg Yoros

Burg Yoros

Die Burg Yoros wurde im 13.Jhd. während des Byzantinischen Kaiserreichs von Michael VIII. (1259-1282) angelegt. Früher befand sich an der Stelle eine griechische Tempelanlage aus groben Steinquadern und Ziegeln. Zumal dort auf einen Hügel, wo fast die Meerenge und das Schwarzmeer aneinandergrenzen. Wegen dieser Lage, verlor die Festung für die Staaten in der Region nie an Bedeutung. Manchmal wird die Burgruine Yoros auch fälschlicherweise Genueser Burg genannt. Doch die Genueser haben Anfang des 14. Jahrhunderts die Burg eingenommen, sie jedoch nicht errichtet.

Der Name der Burg stammt aus dem griechischen Wort Oros, das übersetzt hoher Hügel bedeutet. Die Burg, wo sich die Meerengen von Istanbul dem Schwarzmeer öffnen, blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück.

Heute steht sie halb verfallen an der gleichen Stelle und ist ein beliebter Ausflugsort.

Burg Yoros

Hagia Theodosia Kirche – Gül Cami

Hagia Theodosia Kirche Istanbul

Die Hagia Theodosia Kirche gehört zu eine Gruppe der byzantinischer Bauwerke in Istanbul. Besonders hat sie seine ursprüngliche Form bewahrt. Das heisst, wir finden den Musterplan einer Kreuzkuppelkirche mit Emporen über den Seitenschiffen. Es ist die Höchstragende der byzantinische Kirchen und zeigt das typische Bauerwerk des späteren 10. oder 11.Jahrhunderts. Nach Eroberung der Stadt von den Osmanen wurde das Gebäude eine Zeit lang als Lager einer Schiffswerft genutzt. Denn das Goldene Horn wurde als Hafen genuzt, deswegen gab es auch mehrer Werfte an den Küsten.  Folgend unter der Herrschaft Sultan Beyazit II. wurde die Hagia Theodosia Kirche in eine Moschee umgewandelt.

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Mosaik Bilder aus dem Grossen Palast

Mosaik Bilder

Das große byzantinische Palastmosaik in Istanbul ist eines der Meisterwerke spätantiker Mosaikenkunst. Die Mosaik Bilder aus dem Grossen Palast sind eigenlich ein einziges Teil. Es wurde nach fünfzehnjähriger Forschungs-, Restaurierungs- und Konservierungsarbeit ab 1. Dezember 1997 der Öffentlichkeit zugänglich.

Das Mosaik, das durch britische Archäologen bereits vor dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, gilt als eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen dieses Jahrhunderts. Es bildete den Schmuckfußboden im Peristylhof einer Palastaula und bedeckte einst eine Fläche von 1872 m2. Von dem in der Zeit Kaiser Justinians I. (527-565 n. Chr.) im Zuge einer Vergrößerung und Neugestaltung des Palastbezirks in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts n.Chr. geschaffenen Kunstwerks sind zwar nur mehr rund 250 m2 erhalten, dennoch bietet das Mosaik eine eindrucksvolle Vorstellung byzantinischer Palastausstattung. Das erhaltene Bildrepertoire zeigt Szenen des menschlichen Lebens, der Mythologie und der Tierwelt. Zu den figürlichen Bildmotiven kommen landschaftliche, botanische und architektonische Elemente. Heute können noch 90 verschiedene Bildthemen mit etwa 150 Menschen- und Tiergestalten gezählt werden.

Sehr hochwertige Werkstoffe wie Kalksteinwürfel, Terrakotta, Glaswürfel und Halbedelsteine mit einem vielfältigen Farbenspektrum wurden für die Herstellung des Mosaiks verwendet. Bei einer Kantenlänge der Mosaikwürfel von fünf Millimeter ergibt sich, daß pro Quadratmeter rund 40.000 Steinchen versetzt worden sein mußten, bei der ursprünglichen Gesamtfläche mußten demnach insgesamt 75 bis 80 Millionen Mosaikwürfel verarbeitet worden sein.

Mosaik

Um schließlich eine adäquate museologische Präsentation zu gewährleisten, wurde ein moderner Schutzbau errichtet. Die Bildfragmente und kleineren zusammenhängenden Mosaikteile aus der Südwest- und Nordwesthalle des Peristylhofes im Ausmaß von 70 m2 werden nun, in Zementmörtelplatten gegossen, an den Wänden dieses Museums präsentiert. 170 bis 180 m2 misst die in der Nordosthalle des Hofes erhalten gebliebene zusammenhängende Fläche gesamt. Die Mosaik Bilder kann nach der gelungenen Konservierung wieder in situ besichtigt werden.

Das Satyros Kloster – Archeopark

Das Satyros Kloster

Der Küçükyalı Arkeopark ist ein großer archäologischer Bereich auf der asiatischen Seite von Istanbul. Er beherbergt den einzigen überlebenden byzantinischen Klosterkomplex auf der asiatischer Seite. Es ist das Satyros Kloster. Der Komplex des 9. Jahrhunderts enthält wunderschöne Marmorböden, wertvolle Mosaiken und schöne Kunstgegenstände.

Das Satyros Kloster, als reicher Klosterkomplex, wurdezwischen 867 und 877 erbaut. Es umfasst die Kirche und die Grabstätte des Patriarchen Ignatios. Er bildet eine herausragende Persönlichkeit in der byzantinischen Geschichte, die in den Mosaiken in der Hagia Sophia abgebildet ist.

Der französische Autor Pargoire schrieb eine Studie über Klöster an der Marmara-Küste, die die Ruinen in der Gegend als Teil des Klosters Satyros identifizierte, eine Identifikation, die später von Ernst Mamboury, einem Geometrielehrer an der Galatasaray High School, unterstützt wurde.
Satyros KlosterInnenansicht
Satyros Kloster Plan