Sogukcesme Strasse

SogukcesmeSogukcesme Strasse früher
Sogukcesme 2013

Sogukcesme Strasse heute

Die historische Sogukcesme Strasse befindet sich zwischen der Hagia Sophia und Topkapı Palast. Rechts der Straße befindet der Eingangstor (nicht auf den Bildern zu sehen) des Palastes und geht hinab bis zum prachtvollen Eingang des heutigen Museums.

Es liegt eine Reihe Holzhäuser in dieser Straße, welche aus 1800 sind. Sie wurden einst für höhere Beamten des Palasts gebaut. Allerdings wurden sie mit der Zeit verlassen.

Der Harem

Tür im Harem

Harem bezeichnet einen abgeschlossenen Wohnbereich eines Serails oder Hauses, in dem die Frauen, die weiblichen Angehörigen und die unmündigen Kinder eines orientalischen Würdenträgers oder Familienoberhaupts leben.

Ein Harem mit mehreren Ehefrauen oder Nebenfrauen war im Osmanischen Reich nicht allzu häufig anzutreffen, wie in den arabischen Provinzen. So hatten im 19. Jahrhundert in Nablus 16 % der muslimischen Männer mehr als eine Frau, in Damaskus waren es 12 %, in Istanbul hingegen nur 2 %. Der Harem des osmanischen Sultans war der größte seiner Zeit. Im Topkapı-Palast gab es über 300 Räume, die für den Harem von manchmal mehr als 400 (1633) Frauen bereitstanden. Doch war der Harem vom 16. bis ins 19. Jahrhundert nicht nur ein Ort des von Regeln bestimmten sexuellen Vergnügens für den Sultan, sondern mehr noch ein Ort der dynastischen Fortentwicklung.

Die osmanischen Herrscher lebten im Familienform eines Konkubinats. Die Sklavenhändler und ergebene Privatleute lieferten dem Harem des Sultans Sklaven verschiedenster Herkunft aus Europa, Asien und Afrika. Weil der Islam die Versklavung von Muslimen verbietet, wurden Andersgläubige. Unter der osmanischer waren die Tscherkessinen wegen ihrer besonderen Schönheit gerühmt. Vor allem wegen ihrer hellen Haut und wegen ihre Bildung waren sie sehr bekannt. Die meisten von ihnen, die auf den Sklavenmärkten Istanbuls gekauft wurden, waren für den Harem des Sultans bestimmt.

Harem Bad

In der Malerei des Orientalismus war die Darstellung von Haremszenen ein beliebtes Thema. Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1876) oder Jean-Léon Gérôme (1824-1904) malten erotisch gefärbte Fantasien, in denen der Harem von zumeist nackten Odalisken bewohnt war, die nur darauf warteten, ihrem Gebieter zu Willen zu sein.

Die Atlas Passage – Atlas Haus

Atlas PassageDie Atlas Passage liegt an der Istiklal Strasse auf der Neustadtseite Istanbuls. Am Eingang befindet sich das Kino Atlas und das Sadri Alisik Theater. Die Atlas Passage setzt sich aus drei Blöcken zusammen.

Das Gebäude selbst ist aus dem Jahr 1870. Es wurde nach dem grossen Brand als Winterquartier errichtet. Man baute es für einem armenischen Unternehmer und Bankier. In der zweiten Etage befinden sich die Fresken von den französischen Maler Hippolyte Dominique Berteaux.

Die zwei Blöcke im hinteren Teil werden als eine Art Einkaufszentrum genutzt. Es war früher der Stall für die Pferde.

Atlas Haus Atlas Passage

Erkerhäuser in Balat

Erkerhäuser in Balat

Balat ist ein altes Stadtviertel in Istanbul. Die Erkerhäuser in Balat sind von der früheren Bevölkerung erhalten geblieben.  In den Balat-Häuser mit ihren typischen Erker lebt heute eine ärmere Bevölkerung. Jedoch auch reste von der früheren jüdischen und griechischen Einwohnern. Die sogenannte griechische Bevölkerung in der Türkei wird von den einheimischen “Rum” genannt, aufgrund ihrer Herkunft als “Römer”. Allerdings siedelten die Juden am Anfang des 19.Jahrhunderts in modernere Stadteile über. Die meisten Griechen haben mit der Zeit die Stadt verlassen.

Der ganze Stadtteil besteht aus Gassen mit alten, historischen Häusern die meist Bunt gestrichen sind.

Altstadt Erkerhäuser in Balat

Altstadt Erkerhäuser in Balat