Kuzguncuk , ein Stadtviertel auf der asiatischer Seite

Kuzguncuk

Der Name Kuzguncuk soll von einer heiligen Person namens Kuzgun Baba gekommen sein. Es heisst, er lebte während der Zeit von Sultan Mehmet II. in der Gegend. Eine andere Version zufolge ist es eine Umwandlung einer früheren Namen, Kozinitza.

Während der byzantinischen Zeit, wurde dieser Ort Khrysokeramos genannt. Das bedeutet “goldener Fliesen”, wegen einer Kirche hier mit einem vergoldeten Dach. Juden, die aus Spanien und Portugal im späten 15. Jahrhundert vertrieben wurden, siedelten sich hier an. Als freiwillige Einwanderer, hatten sie mehr Freiheit über ihren Wohnort. Deswegen verließen viele die traditionelle jüdische Viertel von Istanbul wie Balat für Dörfer entlang des Bosporus.  So kamen sie auch nach Kuzguncuk. Die frühesten Zeugnisse der jüdischen Präsenz ist in der Nachbarschaft ist ein Grabstein datiert : 1562.

Heute ist Kuzguncuk als ein Viertel mit seinen schönen Holzhäuser und Cafes bekannt.

Kuzguncuk Holzhaeuser Holzhaeuser Stadtviertel asiatischer Seite

Holzhäuser in der Altstadt

Holzhäuser in der Altstadt

Holzhäuser in der Altstadt

Es gibt noch Istanbuler, die in einem Holzhaus wohnen. Zwar muss man jedes Jahr renovieren, aber eigentlich lebt es sich in Holz auch am angenehmsten. Und  es ist erdbebensicher. Es ist noch gar nicht so lange her, da war Istanbul eine hölzerne Stadt. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Der Aufstieg des Betons war gleichzeitig der Niedergang der Holzstadt.

Die Istanbuler leben immer wiederkehrender Katastrophen. Zwei von ihnen haben die Stadt geformt. Die Erdbeben sorgten dafür, dass die Istanbuler ihre Stadt aus Holz bauten. Wegen der Brände mussten sie ihre Stadt alle paar Jahre von Neu aufbauen. Auch deshalb sind kaum ältere Holzhäuser in der Altstadt oder überhaupt erhalten.

Holzhäuser
Altstadt
Häuser

Sogukcesme Strasse

SogukcesmeSogukcesme Strasse früher
Sogukcesme 2013

Sogukcesme Strasse heute

Die historische Sogukcesme Strasse befindet sich zwischen der Hagia Sophia und Topkapı Palast. Rechts der Straße befindet der Eingangstor (nicht auf den Bildern zu sehen) des Palastes und geht hinab bis zum prachtvollen Eingang des heutigen Museums.

Es liegt eine Reihe Holzhäuser in dieser Straße, welche aus 1800 sind. Sie wurden einst für höhere Beamten des Palasts gebaut. Allerdings wurden sie mit der Zeit verlassen.

Die Anatolische Festung

Die Anatolische Festung

Die Anatolische Festung ist eine am kleinasiatischen Bosporusufer liegende Burg. Sie wurde im Jahr 1395 unter Sultan Yıldırım Beyazid im Bosporus errichtet. Die Burg kontrollierte zusammen mit der Rumeli Hisarı am anderen Ufer den Schiffsverkehr auf dem Bosporus.

Die Errichtung der Festung hatte die erste Funktion, die  Belagerungsversuche von Konstantinopel im 14.Jhd. zu unterstützen. Andererseits war die Anatolische Festung dafür zuständig, den Seehandelsweg zum Schwarzen Meer zu kontrollieren. Außer der Osmanen hatten die Venezianer und Genuesen auch starkes Interesse an der Kontrolle der Meerenge. Nach der Eroberung von Konstantinopel, diente die Festung als ein Gefängnis.

Das Dorf Anadolu Hisarı besteht aus denkmalgeschützten alten Holzhäusern. Es besitzt auch einen kleinen Hafen am Göksu Fluss.