Üsküdar – Die goldene Stadt

Üsküdar

Üsküdar ist heute ein Stadtteil von Istanbul, was früher vor der osmanischer Zeit als Scutarion und Chrysopolis (goldene Stadt) bennant wurde. Es war ein antiker Ort einer der wichtigsten Übergänge zwischen Kleinasien und Europa auf der Südseite des Bosporus.

Der Ort ist wohl im 6. Jhd. v. Chr. gegründet worden. Obwohl er von Kaiser Justinian I. “die größte Stadt des Abendlandes” genannt wurde, war er jedoch nie eine Stadt (POLIS), sondern nur ein Teil der Stadt Chalkedon.

Üsküdar wurde schon früher als Istanbul 1352 von den Osmanen erobert und in 15.-16. Jhd. völlig ausgebaut.

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Es lohnt sich auch auf der asiatischer Seite einen Stadtrundgang zu machen.

Üsküdar , die goldene Stadt.

Hagia Irene – Irenenkirche

Hagia Irene

Hagia Irene oder Hagia Eirene ( Kirche des Göttlichen Friedens , Irenenkirche) ist eine byzantinische Kirche in Konstantinopel – Heute Museum.

Die Irenenkirche wurde unter dem römischen Kaiser Konstantin dem Großen im 4. Jahrhundert als erste Kirche Konstantinopels erbaut. In der Hagia Irene geschieht in 381 n. Chr. die Tagung des Zweiten Ökumenischen Konzil.

Im 6. und 8. Jhd. wird die Kirche zweimal weitgehend neu erbaut. Nach der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 diente die Kirche als Waffenlager, ab 1869 als Reichsmuseum. Seit 1973 wird das restaurierte Baudenkmal wegen seiner eindrucksvollen akustischen Atmosphäre für klassische Konzerte genutzt. Die meisten Konzerte des Istanbul Musik Festivals werden seit 1980 in der Hagia Irene – Irenenkirche durchgeführt.

Irenenkirche

Der Deutsche Brunnen

Kaiser Wilhelm BrunnenDer Deutsche Brunnen wurde 1901 im Andenken an den Besuch im Jahre 1898 des deutschen Kaisers Wilhelm II. in Istanbul errichtet.

Auf dem Brunnen angebrachten Inschrift steht:

WILHELM II DEUTSCHER KAISER STIFTETE DIESEN BRUNNEN IN DANKBARER ERINNERUNG AN SEINEN BESUCH BEI SEINER MAIESTAET DEM KAISER DER OSMANEN ABDUL HAMID II IM HERBST DES JAHRES 1898.

Der Deutsche Brunnen

Mädchenturm – Kız Kulesi

Mädchenturm - Kız Kulesi

Die Grenze zwischen den Bosporus und Marmara Meer bildet das Mädchenturm – Kız Kulesi , der auch als Leander Turm bezeichnet wird.

Kızkulesi ragt ca. 150 bis 200 Meter vor Salacak aus dem Wasser. Salacak liegt auf der asiatischen Seite Istanbuls in Üsküdar. Der erste Bau des architektonischen Werks erfolgte, laut mehreren Quellen, 341 v. Chr. Hier soll das eine Ende der großen Kette befestigt worden sein. Die Kette, die bei den Angriffen auf Byzanz über den Bosporus gespannt wurde.

Über dem Mädchenturm – Kız Kulesi erzählt man mehrere Geschichten. Um diese Legenden zu hören oder während des Sonnenuntergangs den Blick auf den Turm mit der hinteren Altstadt Silhouette zu erleben, ist die Stadt Istanbul eine Reise wert.

Kız Kulesi