Haydarpaşa Schiffsanlegestelle

Haydarpaşa Schiffsanleger

Haydarpaşa Schiffsanleger

Im ausgehenden 19. Jahrhundert befindet sich Istanbul in einer Phase starken Stadtwachstums. Deren Architektur wurde von der Entwicklung neuer Gebäudetypen, wie Bahnhöfe, Schiffsanlegestellen u.ä., bestimmt. Weil neue Verkehrsmittel neue Bautypologien verlangten.

Die führende Vertreter erzeugen eine Kombination von Elementen des osmanischen Kulturerbes und dem westlichen Konstruktionsmethoden. Jedoch mit dem Ziel, eine nationale Architektur zu schaffen, die sich eigenständig in der Welt behaupten kann. So werden typisch osmanische Elemente wie Erker , spitzbogige Öffnungen und Fenster sowie die Fliesen eingeführt.

Auf dieser Art sehen wir die Schiffsanleger Haydarpasa aus 1915 in diesen Architekturstil. Bis 1917 erzeugte in der Mitte eine grosse zwiebelförmige und in den Ecken zwei kleinere solcher Kuppel den Dach. Mit ihrer barocken Wellenlinie-Gesims bildetet es einen orientalischen Design.

HaydarpasaPhoto aus 1930: Wiederaufbau nach der Explodition in 1917 des Bahnhofs und Anlegestelle

Erkerhäuser in Balat

Erkerhäuser in Balat

Balat ist ein altes Stadtviertel in Istanbul. Die Erkerhäuser in Balat sind von der früheren Bevölkerung erhalten geblieben.  In den Balat-Häuser mit ihren typischen Erker lebt heute eine ärmere Bevölkerung. Jedoch auch reste von der früheren jüdischen und griechischen Einwohnern. Die sogenannte griechische Bevölkerung in der Türkei wird von den einheimischen “Rum” genannt, aufgrund ihrer Herkunft als “Römer”. Allerdings siedelten die Juden am Anfang des 19.Jahrhunderts in modernere Stadteile über. Die meisten Griechen haben mit der Zeit die Stadt verlassen.

Der ganze Stadtteil besteht aus Gassen mit alten, historischen Häusern die meist Bunt gestrichen sind.

Altstadt Erkerhäuser in Balat

Altstadt Erkerhäuser in Balat