Kaiserliche Sarkophage

Porphyr-Sarkophage
Die Porphyr-Sarkophage der Kaiser im Hof Archäologisches Museum

Kaiserliche Sarkophage

“Hier liegt der Knecht Gottes …”

Ein Geheimtipp sind die rote Sarkophage aus Porphyr, die man in Istanbul finden kann. Der rote Marmor war im alten Konstantinopel nur der Kaiserfamilie vorbehalten. Leider ist nicht ganz klar, wer in diesen Sarkophage bestattet wurde. Nach den byzantinischen Schriftquellen, vor allem im Zeremonienbuch Kaisers Konstantins VII. Porphyrogennetos waren im konstantinischen Mausoleum und in der Apostelkirche neun Kaiser und eine Kaiserin -Eudoxia- in Sarkophagen aus ägyptischem Porphyr beigesetzt. Das betrifft die Zeit zwischen Konstantin dem Großen und Markian. In Istanbul sind heute noch acht Porphyrsarkophage ganz oder in Teilen erhalten. Nach ausführlicher Arbeiten  anhand von Auswertung der Schriftquellen und ikonographische Untersuchungen wurden vier der erhaltenen Porphyrsarkophage mit Vorbehalt bestimmten Kaisern zugeschrieben. Dise waren die Kaiser Konstantin, Konstantios II., Julian Apostata und die Kaiserin Eudoxia.

Das Typikon des Klosters Theotokos berichtet von zwei geschossige Kirchen, wo der Unterbau einen eigenen Zugang besass und für Bestattungen diente. Aber wenn es keine zweigeschossige Kirche war, dann gab es Nebengebäuden der byzantinischen Kirchen, die die gleiche Funktion erfüllten. Besonders wurden Kaiser und Kaiserinnen in den Klöstern bzw. Kirchen ihrer Stiftungen bestattet.

Porphyr-Sarkophage

Ein Stadtrundgang im Thema byzantinische Sehenswürdigkeiten mit der Hagia Eirene und Archeologisches Museum bringt sie Näher mit der kaiserliche Sarkophage.

4000 jähriges Brief des assyrischen Händlers

Ausstellung 4000 jähriges Brief

Ein 4000 jähriges Brief gibt Auskunft über den Handel der Assyrer. Um 2.000 v. Chr. handeln Assyrer nebenbei auch Anatolische Kaufleute in den Assyrischen Handelskolonien mit Importwaren, wie Zinn, Textilien und Luxusgüter. Ausserdem wird Gold, Silber und Kupfer exportiert. Davon berichten mehr als 10.000 altassyrische Keilschrifttafeln, die ältesten schriftlichen Zeugnisse Alt-Anatoliens.

4000 jähriges Brief

Die 2×2 cm grosse Tafel ist ein Brief von einem Händler an den Puzur Assur, König Assyriens, was inhaltlich von der Lieferung der Stoffe an einem Kaufmann in Hahhum und der Kauf vom Palast berichtet. Sowie auch werden Angaben über die bezahlten Steuern für diese Stoffe gegeben.

Keramik Keramik 2 Keramik 3

Edirne – Hadrianopel

Edirne - Hadrianopel

2,5 Stunden entfernt von Istanbul liegt an der bulgarischer und griechischer Grenze die Stadt Edirne – Hadrianopel. Gegründet schon unter der Thraker. Aber das ehemaliges Hadrianopolis wurde unter Kaiser Hadrian in der römischer Zeit zur Stadt ernannt.

Das antike Edirne – Hadrianopel war von 1369 bis 1453 Hauptstadt des osmanischen Reiches und zeigt eine Fülle an Bauten dieser Zeit. Die Selimiye Moschee ist ein Meisterwerk von den Architekten Sinan. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen des Palastesi Sowie auch die Synagoge von Edirne, die bulgarische Kirche und Brücken aus der osmanischer Zeit sind weitere Sehenswürdigkeiten. Daneben ist das archeologische Museum ein Besuch Wert. Von der kulinarischer Seite ist das frittierte Leber eine Spezialitaet aus der Gegend.

Edirne Palast Zug Museum Edirne Museum

Die Sperrkette von Konstantinopel

Marine Museum

Die Sperrkette der Byzantiner diente während einer Belagerung die Zufahrt für feindliche Schiffe in das Goldene Horn wirksam zu blockieren. Zum ersten Mal zogen die Oströmer als Verteidiger während der Belagerung durch die Araber von 717 eine ca. 440 m lange massive Eisenkette über die Bucht. Ihre Glieder waren aus Gusseisen und jedes einzelne Stück etwa 20 cm lang. Sie wurden auf dem Wasser von hölzernen Flößen getragen. Die Kette und Flöße wurden auch während der Wintermonate einsatzbereit gehalten. Die Sperrkette der Byzantiner wurde auf der Stadtseite von den Turm Kentenarion aus angespannt und an einem Festungsartigen Turm, dem Kastellion, in Galata befestigt. Im “Kettenhaus” auf der Galata-Seite wurde die Kette mit Lasttieren (Ochsen, Pferden) unter spannung gesetzt.

Der Unterbau des Kastellion ist heute noch zu sehen.

Kentenarion Sperrkette der Byzantiner