Der Porphyrogennetos-Palast

Porphyrogennetos Palast

Der Tekfur-Palast, früher Porphyrogennetos-Palast genannt, ist ein byzantinischer Palast aus dem 13. Jahrhundert in der Altstadt von Istanbul.

Der Tekfur Palast wurde vermutlich im späten 13. Jahrhundert erbaut und in die Theodosianische Landmauer eingefügt. Es war er ein Teil des Palastviertels um den Blachernen-Palast.

Der Palast erhielt seinen Namen nach Konstantin Palaiologos Porphyrogennetos.  Konstantin Palaiologos war ein  Sohn des Kaisers Michael VIII..

Nach der Eroberung von Konstantinopel 1453 unter der Osmanen diente der Palast als Wohneinheit für die jüdische Bevölkerung. Es waren die Juden, die aus Spanien vertrieben wurden und sich in der Haupstadt des osmanischen Reich angesiedelt haben. Nachdem es im 17. Jahrhundert als Zoo diente, wurde der Palast, als Keramikmanufaktur und Armenhaus benutz. Danach wurde das Gebaeude nach und nach im Verfall überlassen. Es blieben nur die äußeren Umfassungsmauern des Palastes mit der Fassade aus rotem Backstein und weißem Marmor erhalten. Der Tekfur-Palast ist das einzige bedeutende Beispiel der weltlichen byzantinischen Architektur Konstantinopels, das bis heute erhalten blieb.

Tekfur Sarayı

Tekfur Palast Porphyrogennetos Palast

Erkerhäuser in Balat

Erkerhäuser in Balat

Balat ist ein altes Stadtviertel in Istanbul. Die Erkerhäuser in Balat sind von der früheren Bevölkerung erhalten geblieben.  In den Balat-Häuser mit ihren typischen Erker lebt heute eine ärmere Bevölkerung. Jedoch auch reste von der früheren jüdischen und griechischen Einwohnern. Die sogenannte griechische Bevölkerung in der Türkei wird von den einheimischen “Rum” genannt, aufgrund ihrer Herkunft als “Römer”. Allerdings siedelten die Juden am Anfang des 19.Jahrhunderts in modernere Stadteile über. Die meisten Griechen haben mit der Zeit die Stadt verlassen.

Der ganze Stadtteil besteht aus Gassen mit alten, historischen Häusern die meist Bunt gestrichen sind.

Altstadt Erkerhäuser in Balat

Altstadt Erkerhäuser in Balat