Der Porphyrogennetos-Palast

Porphyrogennetos Palast

Der Tekfur-Palast, früher Porphyrogennetos-Palast genannt, ist ein byzantinischer Palast aus dem 13. Jahrhundert in der Altstadt von Istanbul.

Der Tekfur Palast wurde vermutlich im späten 13. Jahrhundert erbaut und in die Theodosianische Landmauer eingefügt. Es war er ein Teil des Palastviertels um den Blachernen-Palast.

Der Palast erhielt seinen Namen nach Konstantin Palaiologos Porphyrogennetos.  Konstantin Palaiologos war ein  Sohn des Kaisers Michael VIII..

Nach der Eroberung von Konstantinopel 1453 unter der Osmanen diente der Palast als Wohneinheit für die jüdische Bevölkerung. Es waren die Juden, die aus Spanien vertrieben wurden und sich in der Haupstadt des osmanischen Reich angesiedelt haben. Nachdem es im 17. Jahrhundert als Zoo diente, wurde der Palast, als Keramikmanufaktur und Armenhaus benutz. Danach wurde das Gebaeude nach und nach im Verfall überlassen. Es blieben nur die äußeren Umfassungsmauern des Palastes mit der Fassade aus rotem Backstein und weißem Marmor erhalten. Der Tekfur-Palast ist das einzige bedeutende Beispiel der weltlichen byzantinischen Architektur Konstantinopels, das bis heute erhalten blieb.

Tekfur Sarayı

Tekfur Palast Porphyrogennetos Palast

Bukoleon Palast

Bukoleon Palast Zeichnung

Bukoleon Palast 18. Jhd.

Bukoleon Palast Früher

Der Bukoleon-Palast war einer der byzantinischen Paläste in Konstantinopolis, der sich am Ufer des Marmarameers befindet. Den Namen Bukoleon erhielt er vermutlich nach Ende des 6. Jahrhunderts unter Justinian I., als der kleine Hafen vor dem Palast gebaut wurde.

Unter Kaiser Theophilos erweiterte man den Palast. Man fügte eine große repräsentative Fassade an der Seemauer hinzu. Der Bukoleon Palast wurde um 967 n.Chr von Nikephoros als Wohnsitz genutzt. 1204  wurde der Palast während den 4. Kreuzzug eingenommen. Die Bewohner ergaben sich kampflos unter der Bedingung, dass sie am Leben gelassen wurden. Unter den Bewohner waren die ehemalige Kaiserin Agnes, die Schwester des Königs von Frankreich. Die ehemalige Kaiserin Maria, sie war die Schwester des Königs von Ungarn. Die Prinzessin Margaret, Tochter von Bela III., die Bonifatius heiratete.

Nach der Eroberung der Stadt durch Michael VIII. Palaiologos  war der Palast ziemlich zerfallen, deswegen wurde der baufällige Palast aufgegeben. Unter den Osmanen war der Palast bereits eine Ruine. Die Überreste des Palastes wurden 1873 weiter zerstört, als man die Bahnlinie durch den Komplex erweiterete. Spätere weitere Bautätigkeiten zerstörten hintere Räumlichkieten des Palasts fast völlig, so dass heute bis auf eine Fassade kaum noch etwas von dem Bukoleon Palast übrig geblieben ist.

Die Ruinen lassen Überreste eines Balkons erkennen, von dem aus man in Richtung Meer schaute, drei mit Marmor geschmückte Eingänge sind noch heute vorhanden.

Bukoleon Bukoleon Palast Heute

Bukoleon Palast heute