Die Theodosius Zisterne

Theodosius Zisterne

Die Theodosius-Zisterne ist eine der über 70 alten Zisternen von Konstantinopel.  Die Zisternen liegen unter den Boden der Stadt. Deswegen waren sie zum grössten Teil Jahunderte unter dem Boden verborgen. Die Theodosius Zisterne wurde vom römischen Kaiser Theodosius II. zwischen 428 und 443 errichtet. Somit diente sie um Wasser aus dem Aquädukt von Valens zu speichern.

Das Wasser, was durch den Aquädukt geleitet wurde, diente zur Versorgung des Nymphäums, der Bäder von Zeuxippus und des Großen Palast von Konstantinopel. Das Gebiet ist etwa 45 x 25 Meter groß . Deshalb muss das Dach  von 32 Marmorsäulen getragen werden. Die Marmorsäulen sind etwa 9 Meter hoch.

Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Aquädukte geschaffen. Andererseits brauchte man deswegen auch so viel Zisternen. Die Wasserwege hatten eine länge von 25 bis 40 km. Der länste Aquädukt in der Umgebung Istanbuls war 242 km lang gewesen. Weiterhin kann man Bruchstücke dieses Aquädukts finden. Aber auch Ruinen und Teile anderer Aquädukte sind zu finden.

Von der Quelle bis in die Stadt durch Röhre verlief die Wasserwege durch Wald und Tal. Im folgenden in der Stadt gab es den Anschluss an der Zisterne. Kurz gesagt es funktionierte nach dem Prinzip der komminizierende Röhre.

Die Burg Yoros

Burg Yoros

Die Burg Yoros wurde im 13.Jhd. während des Byzantinischen Kaiserreichs von Michael VIII. (1259-1282) angelegt. Früher befand sich an der Stelle eine griechische Tempelanlage aus groben Steinquadern und Ziegeln. Zumal dort auf einen Hügel, wo fast die Meerenge und das Schwarzmeer aneinandergrenzen. Wegen dieser Lage, verlor die Festung für die Staaten in der Region nie an Bedeutung. Manchmal wird die Burgruine Yoros auch fälschlicherweise Genueser Burg genannt. Doch die Genueser haben Anfang des 14. Jahrhunderts die Burg eingenommen, sie jedoch nicht errichtet.

Der Name der Burg stammt aus dem griechischen Wort Oros, das übersetzt hoher Hügel bedeutet. Die Burg, wo sich die Meerengen von Istanbul dem Schwarzmeer öffnen, blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück.

Heute steht sie halb verfallen an der gleichen Stelle und ist ein beliebter Ausflugsort.

Burg Yoros

Istanbuls Aquädukte

Egri Kemer Istanbuls Aquädukte

Von der römischer Zeit an, hat man in Istanbul Aquädukte gebaut, um die Stadt mit Wasser zu versorgen. Weil man im Altertum hier Trinkwassermangel hatte, brauchte man das Wasser von der Umgebung zu bringen. Sonst war es nicht möglich, dass die Stadt wachsen konnte. Der Fund des Bogenbaus unter der Römer ermöglichte von der Umgebung das Wasser in die Stadt zu liefern. Die Quellen befanden sich in Thrakien und Norden Istanbuls. Somit befähigten Istanbuls Aquädukte gleichzeitig den Wachstum der Stadt.

In der Umgebung, sowie auch in der Stadt, findet man erhalten gebliebene Bruchstücke römischer, byzantinischer und osmanischer Aquädukte.  Diese brachten von 25 bis 242 km Entfernungen Wasser in die Stadt. Doch das Wasser, was man in die Stadt lieferte , musste man in Zisternen aufbewahren. Denn während der Belagerungen wurden die Aquädukte von den Feinden zerstört.

Der Beginn des Aquädukts ist das Quellhaus. Das Ende des Laufes bildet das sogenannte castellum, in welchem das Wasser von Steinen und grobem Schmutz gereinigt wurde. Folgend wurde es über Rohrsysteme in die Häuser, Bäder und Gärten geleitet. Im Gegensatz zu den längeren und grösseren Landleitungen mit Offengefälle verwendete man in der Stadt häufig Druckleitungen und baute in manchen Falle Wassertürme dazwischen. Die Druckleitungen bestanden meistens aus Blei- oder Tonrohren. 

Egri Kemer Evvelbent Kemer Istanbuls Aquädukte Valens Aquädukt Istanbuls Aquädukte I.Mahmut Aquädukt

Istanbuls Aquädukte

Der Theodosius Triumphbogen

Theodosius-Bogen

393 wurde ein Triumphbogen aus Marmor auf der Westseite des Forums errichtet, welches Marmor von der Marmarainsel kommt. Der Triumphbogen hatte ein gewölbtes Dach mit drei Durchgängen. Der zentrale Torbogen war breiter und höher als die anderen und wurde flankiert von vier Säulen. Auf dem Triumphbogen in der Mitte stand eine Statue des Theodosius , wo neben ihn die Statuen seiner Söhne Arcadius und Honorius plaziert waren.

Heute ist die Hauptstraße grundsätzlich der gleiche Weg wie die alte Mese Straße, die die Hauptverkehrsader der Altstadt gebildet. Die Mese führt den Weg von der Hagia Sophia beginnend durch den Triumphbogen des Theodosius weiter nach Thrakien. Der Triumphbogen und die alten Gebäuden um ihn herum, wurden als Folge von Invasionen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen aus dem 5. Jahrhundert völlig zerstört.

Theodosius Bogen

Triumphbogen_Theodosius